Werden die Kosten der Krankenversicherung vom Arbeitsamt übernommen bei Bedarfsgemeinschaft?

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3 Antworten

Hi,

wenn Du mit jemanden zusammenlebst, wird dessen Einkommen für die Berechnung eines evtl. HartzIV-Anspruches berücksichtigt. Sollte das Einkommen über dem anerkannten Bedarf liegen, wärst Du nicht versichert.

Je nach Situtation, kann es jedoch sein, dass Du wieder in die Familienversicherung zurückfällst. Auskunft darüber erteilt die Krankenkasse Deiner Eltern.

Außerdem kann es sein, dass Du, wenn Du in Deiner Studienzeit solzialversicherungspflichtig gejobbt hast und/oder bis zum Studienanfang SV-pflichtig gearbeitest hast, noch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hast.

Die nette Frage beantwortet Dir die zuständige Agentur für Arbeit.

Sollte keine dieser Möglichkeiten zutreffen, mußt Du Dich freiwillig versichern.

Zu empfehlen ist auf jeden Fall die Arbeitssuchend-Meldung bei der Arbeitsagentur, um so Ausfallzeiten in der gesetzlichen Rente so klein wie möglich zu halten.

wenn er viel verdient muss er für dich mit aufkommen....desweiteren müsstest du dann deine krankenversicherung selber tragen....sobald du aber 1€ alg bekommst bist du krankenversichert

Wenn dein Partner zu viel verdient und du deshalb kein ALG II erhälst, wird auch die Krankenversicherung nicht übernommen. D. h. in diesem Fall müsste dein Freund die Kosten für die Krankenversicherung übernehmen (bzw. du es irgendwie anders finanzieren). Dein Freund könnte diese Kosten jedoch von der Steuer absetzen.

Aber wieso suchst du dir, wenn du schon nicht in einem gelernten Bereich einen Job findest, nicht weinigstens eine Aushilfstätigkeit (z. B. 400 EUR-Job). Sprich dann einfach mit dem Arbeitgeber, ob er dir nicht 401 EUR zahlen kann. In diesem Fall würde die Tätigkeit über Lohnsteuerkarte abgerechnet und wäre somit Sozialversicherungspflichtig. Du wüdest also nicht ganz die 400 EUR ausgezahlt bekommen, sondern etwas weniger als 360 EUR, du bzw. dein Freund müssten dann aber auch keine extra Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Genug Zeit für Bewerbungen etc. sollten trotzdem bleiben.

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