Werden Banken benachtrichtet im totesfällen?

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4 Antworten

Die Banken geben ja die Meldungen über die abgezogene Abgeltungssteuer an die Finanzämter.

Die Finanzämter wiederum prüfen ggf. die Vollständigkeit, weil ja die Erben zur Abgabe der Erklärungen aufgefordert werden.

Also ein Betreuer kann schon eine Menge Unsinn treiben, ganz ohne Frage, aber das ist dann eben alles richtig kriminell.

Wenn er der Bank den Tod verschweigt und z. B. den kompletten online Zugriff hat, kann er fraglos Geld abziehen.

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Auch eine (gerichtlich bestellter) "Betreuer" oder Vorsorgebevollmächtigter darf nur für den Kontoinhaber Verfügungen treffen. Hierüber hat er regelmäßig Rechenschaft abzulegen.

Zwar wäre eine Bankvollmacht auch über den Tod hinaus wirksam, aber nur für dringende Verpflichtungen und bis zum Widerruf durch (einen der) Erben wirksam.

Jede andere Entnahme, inbes. nach dem Tod des Kontoinhabers, stellt den Straftatbestand der Unterschlagung dar und wäre zivilrechtlich herauszuklagen.

Vielmehr erstellt jedes kontoführende Institut im Erbfall eine sog. Erbfallmeldung über Konten und Schliessfächer an die Erbschaftssteuerstelle und hat jedem Erben Auskunft zu erteilen.

Insofern können sich die Erben leicht einen Überblick über das Vernmögen des Erblassers verschaffen, was ein "unter den Nagel reissen" doch deutlich erschwert.

G imager761

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Der Betreuer darf garnüscht mehr machen, denn

Betreuung endet automatisch mit dem Tod.

Normalerweise wird bei vorh. Vermögen ein Nachlasspfleger eingesetzt der alles abwickelt (Whg. auflösen, Erben ermitteln etc.)

Also bleib ganz cool- irgendwann kommst du schon ans Erbe und dann machste als erstes einen richtig guten Rechtschreibkursus- das ist dann gut angelegtes Geld.

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Kommentar von imager761
13.04.2014, 16:09

Der Betreuer darf garnüscht mehr machen,

Nun könnte es sich dem "Wortlaut" nach ebensogut auch um eine private Vorsorgevollmacht oder eine bankinterne Kontovollmacht handeln, die zielführenderweise regelmäßig über den Tod hinaus vereinbart werden und daher eben erst dann beendet sind, wenn sie von den rechtsnachfolgenden Erben wiederrufen werden.

Normalerweise wird bei vorh. Vermögen ein Nachlasspfleger eingesetzt

Falsch. Dies setzt ein Sicherungsbedürfnis (§ 1960 (1) BGB) und Antrag (§ 1961 BGB) voraus :-O

Vielmehr fällt der Nachlass regelmäßig den Erben automatisch zu, § 1922 BGB.

G imager761

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Hallo,

eine Verständnisfrage von mir, wie alt und welcher Nationalität bist du @jgbraden ???

Ich bin wirklich schon einigermaßen kulant aber hier muss ich EnnoBecker voll und ganz zustimmen !!!

Dieser, dein Text ist ( falls du Deutscher sein willst ) eine Beleidigung und Verstümmelung der deutschen Rechtschreibung - pures Entsetzen !!!!! Diese Frage wie hier verfasst, verdient einfach keine Antwort, sorry !

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