Werbungskosten für Studium

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2 Antworten

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich war mir nicht sicher, ob die Anlage N auch verwendet werden kann, wenn keine nichtselbständige Tätigkeit vorliegt. Zum nächsten Punkt: Ich habe gelesen, dass Selbständige auch ihre Einkommensteuererklärung per ELSTER versenden müssen. Vielleicht kann ich hierzu noch eine Info bekommen. Und zu Deiner letzten Frage: Angehende Bauingenieure sind nun einmal nicht zwingend Steuerexperten und mein Sohn hatte sich vor Abgabe der Steuererklärungen noch keine Gedanken über Verlustvorträge gemacht. In jedem Fall aber danke für Deine Hinweise.

Für welche Einkunftsart schwebt dir denn der Ansatz von Werbungskosten (bzw. Betriebsausgaben) vor?

Mit seiner Selbständigkeit hat es ja sicherlich nichts zu tun, oder?

Wenn es also im Zusammenhang mit nichtselbständiger Arbeit stehen, dann ist es Anlage N. Das ist aber kein besonderes Formular, sondern wird von Arbeitnehmern verwendet. Und von Leuten, die zwar nicht Arbeitnehmer gewesen sind, aber Werbungskosten zu solchen Einkünften erklären wollen.

Weiß jemand, ob auch bei Einnahmen im unteren vierstelligen Bereich bei Selbständigen auf den Versand per Elster bestanden wird

Verstehe ich jetzt nicht, die Frage. Bist du jetzt plötzlich in die Umsatzsteuer gesprungen?

besteht irgend eine Möglichkeit der nachträglichen Feststellung des Verlustvortrages für die Vorjahre, auch wenn bereits rechtskräftige Bescheide existieren?

Nein, § 10d EStG wurde erst vor ein oder zwei Jahren dahingehend geändert, dass ein Verlustfeststellungsbescheid nur insoweit erlassen, geändert oder aufgehoben werden kann, wie der entsprechende Einkommensteuerbescheid erlassen, geändert oder aufgehoben werden kann. Vorher war es noch möglich.

Ich verstehe aber auch nicht, wozu die Frage dienen soll. Die Rechtslage zu den Werbungskosten ist seit 2004 unverändert. Es hatte deinem Sohn durchaus freigestanden, schon seinerzeit entsprechende Verluste zu beantragen. Und das Urteil des BFH von 2011, welches durch das Nichtanwendungsgesetz wieder kassiert wurde, beruht auf einem Verfahren, welches bereits seit 2008 lief.

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