Wer zahlt die Kosten im Pflegefall?

3 Antworten

Wenn er noch geschäftsfähig ist, könnte man sich vielleicht mal in Themen wie Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder notariell beglaubigte Generalvollmacht einlesen. Nur mit letzterer könnte die Ehefrau/Mutter einen Verkauf seines Hauses veranlassen (bzw. auch als gesetzliche Betreuerin). Ganz praktisch ist auch eine direkt bei der Bank eingetragene Vollmacht auf dem Formular der Bank, für wen auch immer.

Wo soll die Mutter denn dann übrigens wohnen ?

Auch zum Thema Elternunterhalt, selbstgenutzte Immobilie, Schonvermögen Sozialamt kann man stundenlang googeln.

Du wolltest doch jetzt vom Forum keinen ausgefeilten Aufsatz über alle erdenklichen Konstellationen, oder?

Ist der Vater denn nicht in Deutschland krankenversichert? Die Pflegeversicherung ist dann doch Pflichtversicherung.

Wenn es sich um ein selbstbewohntes Einfamilienhaus angemessener Größe handelt wäre das sogenanntes Schonvermögen, brauchte daher nicht verwertet zu werden. Allerdings würden die fälligen Kreditraten natürlich auch nicht übernommen. Das würde dann dazu führen, daß er sich notgedrungen von dem Haus trennen muß.

Ob Du zu Unterhaltsleistungen verpflichtet wärst können wir mangels entsprechender Angaben nicht beurteilen. Die Abzahlung von Kreditraten aber würde niemals als Unterhalt geschuldet.

Gegen den Willen des Vaters veräußert werden darf das Haus nur dann, wenn der Vater unter gesetzlicher Betreuung steht.

Ich hatte auch schonmal so einen merkwürdigen Fall, wo nach Zuzug aus dem Ausland keine Ansprüche gegenüber der Pflegeversicherung bestanden. Es gab da - soweit ich das erinnere - irgendeine Mindestbeitragszahlung, also in Jahren. Ich meine, es waren 5 Jahre. Naja, mit 80 sollte er die 5 Jahre Beitragszahlung mittlerweile eigentlich auch erreicht haben, wir wissen es nicht. Das wäre auf jeden Fall zu prüfen.

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Hallo, es hängt alles davon ab, ob und seit wann er in Deutschland kranken- und damit auch pflegeversichert ist. Die Wartezeit ist zweimal reduziert worden, so dass sie eigentlich erreicht sein sollte.

Allerdings reicht die Pflegeversicherug nie aus, um die Kosten einer stationären Pflege zu decken. Die Angehörigen , insbesondere auch Kinder, werden in Anspruch genommen werden. Zwangsweise Verwertung von Immobilien ist auch möglich, aber die Ausahme.

(Wie hätte denn ein 80jähriger noch 200.000 EUR Kredit abzahlen wollen ?)

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

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Danke für die Antwort :)

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