Wer zahlt aufgrund Beschäftigungsverbot?

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2 Antworten

Ein Beschäftigungsverbot gibt es eigentlich bislang gesetzlich nur während Schwangerschaft.

Vermutlich hat der Betriebsarzt nur eine Empfehlung ausgesprochen, oder Du wirst im ÖD freigestellt? Eine Freistellung ist allerdings kein Beschäftigungsverbot.

Ich kenne im Bekanntenkreis nur "freiwillige" Einschränkungen der Berufstätigkeit auf eigene Kosten.

Ein Beschäftigungsverbot gibt es eigentlich bislang gesetzlich nur während Schwangerschaft.

Laber Rhabarber ...!

Beschäftigungsverbote können in allen "systemrelevanten" Berufen ausgesprochen werden (Feuerwehr, Polizei, Beamte, Chemie, KH). Die Fürsorgepflicht des AGs spielt hier eine Rolle! Wenn man nichts mehr taugt für den Beruf, weil man für sich und andere eine Gefahr darstellt, wird man mit einen B-Verbot belegt. Das gilt v. a. für kritische Berufe. Sollte klar sein, oder?

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@Maerz2019

Nenne uns doch gerne die rechtlichen Grundlagen.

Oben ist ja Dein Vorschlag, "Stütze" zu beantragen. Bei einem Beschäftigungsverbotsollten ja andere Regelungen gelten, also falls es sie gibt.

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@Maerz2019

"Wenn man nichts mehr taugt für den Beruf, weil man für sich und andere eine Gefahr darstellt." Da hast du dir aber auch einiges zusammengereimt. Es geht darum, dass eine immunsupprimierung vorliegt (bis Anfang 2022). Wenn corona nicht wäre, wäre das Berufsverbot laut betriebsärztin nicht ausgesprochen worden.Sofern es mit corona vorbei ist, wird dieses aufgelöst. Das Problem ist aber, dass das KG im Januar endet und bis dahin die corona zahlen sicher nicht extrem runtergehen.

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Erstmal liegt das Beschäftigungsverbot auch noch nicht schriftlich vor. Danke schon mal für die hilfreichen Tipps.

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Aber wenn ich Beschäftigungsverbot habe, darf man mich doch nicht kündigen oder?

Ziemlich naiv die Frage, findest Du nicht auch? Auf ein Beschäftigungsverbot kann die Ruhendstellung des Arbeitsverhältnisses folgen; Oder halt die Kündigung. Du wirst dann so oder so Stütze beantragen müssen - also ALG2 - und die vom Job Center werden Dich zur DRV Bund schicken, damit Du den Antrag der Rente auf Erwerbsminderung / Berufsunfähigkeit stellst. Das Arbeitsverhältnis kannst Du eigentlich jetzt schon an den Nagel hängen. Beschäftigungsverbot -> keine Leistung -> kein Gehalt. Das KG entfällt. Die KK ist nicht mehr zuständig. Das KH wird relativ sicher unter allen Umständen versuchen, Dich zu kündigen. Du musst mit der Erbwerbsminderung rechnen. Oder suche Dir einen neuen Job in Form einer Umschulung.

Wende Dich in solchen Fragen an den Sozialverband VDK. Sowas klärt man nicht mal eben im Internet unter Anonymen, wenn es eigentlich schon zu spät ist!

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