Wer und wann in welche Steuerklasse? (Eine Verständnisfrage)

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6 Antworten

Die Aussage, dass die Einkommensteuerschuld immer gleich bleibt ist korrekt, diese orientiert sich am zu versteuernden Einkommen nicht an der Lohnsteuerklasse.

  • III/V --> Weniger Abzüge, Gefahr der Nachzahlung, Einkommensteuererklärung verpflichtend
  • IV/IV --> Höhere Abzüge, geringere Gefahr der Nachzahlung, evtl. Erstattung, i.d.R. keine Pflicht zur Abgabe.

Das Faktorverfahren bei IV/IV könnte die Lösung bringen.

Elterngeld ist nicht meine Baustelle.

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......Welche Steuerklassen wären sinnvoll, falls ein Kind ins Spiel käme und die Frau, wie in diesem Fall, 1 Jahr den Maximalbetrag des Elterngeldes beziehen würde?

Bemessungszeitraum für das Elterngeld ist das Jahr (die letzten 12 Monate) vor der Geburt. Dabei ist die Steuerklasse maßgebend, die in diesen 12 Monaten überwiegend gegolten hat. Hatte die Ehefrau also 7 Monate vor der Geburt die Steuerklasse III, wird ihr Elterngeld auch nach dem Netto mit dieser Steuerklasse berechnet.

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Es stimmt, dass durch die Steuerklasse III und V der unterjährige Lohnsteuerabzug geringer wird. Die jährliche Einkommensteuer verändert sich dadurch aber überhaupt nicht.

Aus diesem Grund ist bei Steuerklasse III und V damit zu rechnen, dass es bei der jährlichen Einkommensteuererklärung (die durch diese Steuerklasse Pflicht ist) zu einer Nachzahlung kommt.

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Zunächst vielen Dank!

Ist also die Gesamtliquidität beider im Laufe des Jahres eher zweitrangig, ist die Wahl der Steuerklassen nahezu beliebig. Die Differenz von 1000 € würden bei der Steuererklärung ausgeglichen?

Wenn das so ist, worin liegt dann genau der steuerliche Vorteil (Simpel: Ein Plus an € im Portmonnee) einer Heirat und wie lässt dieser sich errechnen?

Falls jemand noch etwas zu diesem Thema bzgl. Kind sagen kann, gerne...

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Allerdings bliebe die Jahressteuerschuld immer gleich

ja, das ist so. Egal, welche Steuerklassenverteilung man hat, ob III / V oder V / III oder IV / IV. Bei der (Einkommens)Steuererklärung wird alles in einen Topf geworfen und das zu versteuernde Einkommen entscheidet über die zu zahlende Gesamtsteuer. Steuerklassen haben eine Auswirkung auf die Lohnsteuer, die man als Vorabzahlung an das Finanzamt verstehen sollte. Mit der Steuererklärung wird dann berechnet, wie hoch die Steuerzahlung ist (und die ist immer gleich), ob man was bekommt, ob man was nachzahlen muss.

Mit der Klassenkonstellation kannst du für mehr oder weniger Liquidität während des Jahres sorgen, aber NICHT für eine geringere oder höhere Jahressteuer!

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Zunächst mal Glückwunsch an deinen Mann :)

Um es ganz pauschal zu sagen

bei 4 + 4 oder 3 Mann + 5 Frau würdet ihr dem Finanzamt ein zinsloses Darlehen gewähren was ihr dann (hoffentlich ) über den Steuerausgleich zurückholt.

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