Wer trägt die Zeugenentschädigung bei Gericht wenn Widerspruch zurückgezogen wurde?

2 Antworten

Die Auskunft der Richterin ist seltsam.

Wer einen Widerspruch gegen einen Strafbefehl einlegt, wird entweder frei gesprochen, dann trägt die Kosten die Staatskasse, oder aber er trägt die Kosten im Falle der Verurteilung, oder eben auch wenn er den Widerspruch zurück nimmt.

Was zusätzlich wundert, sind die 500,- Euro für die Zeugenentschädigung. Ist schon sehr viel.

Ich würde sagen es ist nur einklagbar was man beweisen kann am besten ein Schriftstück oder dgl.. Waren eventuell zeugen anwesend, die die Aussage der Richterin bestätigen können? Wurde der Widerspruch eventuell zu spät zurückgezogen? Wenn erst einmal ein Zeuge geladen wurde entstehen auch Kosten die irgendjemand tragen muss.

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