Wer muss Übungsmodelle im friseur salon besorgen?

3 Antworten

Vielleicht verstehe ich ja was falsch, aber ich kann die Ansicht der Chefin nachvollziehen. Deine Tochter ist als Auszubildende schließlich eine Arbeitskraft im Salon - natürlich möchte die Chefin, dass die Modelle dann kommen, wenn es IHR passt, wenn also wenig zu tun ist und sie weder die Arbeitskraft noch den Stuhl oder andere Gerätschaften für ihre zahlenden Kunden braucht. Ich kenne es von "meiner" Friseurin so, dass die Modelle abends kommen und bis über den Ladenschluss hinaus frisiert werden - dafür bleibt die Chefin allerdings dann auch länger da.

Wenn die Chefin Deiner Tochter nun Modelle z.B. nur Montags um 8 Uhr zulassen will, wo die Freundinnen bei ihrem Arbeitsplatz oder in der Schule sind, kann das natürlich nicht funktionieren, das ist schon klar. Deine Tochter (!) sollte mMn um ein Gespräch bitten, um das Problem zu klären und dabei um Vorgaben zu bitten. Ihr könnt das Gespräch ja vorher üben, indem du die Rolle der Chefin übernimmst, euch Argumente überlegt und Ideen entwickelt, wie sie auf Aussagen der Chefin reagieren sollte.

Im Großen und ganzen erscheint es dem Laien richtig wie du schreibst, allerdings.... siehe meinen Denkanstoß.... 🤷‍♀️

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FAKT ist....... es handelt sich hier um eine Ausbildung, also primär um in der vereinbarten Arbeitszeit zu lernen bzw. um Lerninhalte vermittelt zu bekommen, nicht in erster Linie um zu "arbeiten" !

Modelle scheiden dienen dem Ausbildungszweck und sollten deshalb entweder vorzugsweise während der Arbeitszeit stattfinden und wenn das nicht möglich ist, kann die Arbeitszeit ggf. auch einmal als Überstunde verlängert werden.

Da auch AZUBI- Überstunden dem Zweck der Ausbildung dienen heißt dies, der Ausbilder oder eine ausbildungsbeauftragte Person müssen anwesend sein, wenn der Azubi Überstunden leistet !

Kurz und knapp..... die Chefin muss hier im Sinne einer Ausbildung auch bereit sein, Zugeständnisse zuzulassen ‼️

Deine Aussagen sind KEINE Finanzfrage und sie auch viel zu wage formuiert, als das man sie hier beurteilen könnte.

Modelle mitzubringen aber ihre Chefin verlangt ,dass die Modelle so kommen sollen wie sie es will.

Sorry, aber das ist unkonkretes Geschwurbel. Sollte der Sachverhalt sich als zu problematisch erweisen, könnte die Handwerkskammer einschreiten und die Kontaktaufnahme der Berufsschule macht hier ggf. ebenfalls Sinn. Beide Eingriffe von Dritten werden perspektivisch NICHT zu einem besseren Betriebsklima führen, die Beziehung zwischen Azubi und Chefin werden sich eher verschlechtern.

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