Wer legt die Richtlinien für eine Behinderung fest?

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Hier der Weg, wie bei einer Ablehnung eines Behindertenausweis verfahren wird.

Wie wird Widerspruch gegen einen Bescheid eingelegt?

Sind Sie bei einem ablehnenden oder ungünstigen Bescheid der Meinung, daß Ihnen ein höherer Grad der Behinderung oder bestimmte Merkzeichen zustehen, so können Sie gegen den Bescheid innerhalb eines bestimmten Zeitraums (in der Regel ein Monat) Widerspruch beim Versorgungsamt einlegen. Dazu genügt ein formloses Schreiben.

Wurde der Bescheid des Versorgungsamtes auch nach Ihrem Widerspruch wiederum nicht revidiert, bleibt Ihnen die Möglichkeit auf dem Klagewege den Bescheid anzufechten. Dies geschieht durch Einreichen einer Klage von Ihnen/Ihrem Anwalt beim zuständigen Sozialgericht.

Sind sie wirtschaftlich nicht in der Lage die Kosten für ein Rechtsberatung bei ihrem Anwalt oder ein Klageverfahren aufzubringen, können Sie Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen. Das Landesversorgungsamt überprüft die Entscheidung des Versorgungsamtes und schickt Ihnen einen Widerspruchsbescheid zu. Diesem ist zu entnehmen, ob Ihrem Widerspruch stattgegeben wurde oder nicht.

Die für die Stadt oder den Kreis zuständigen Versorgungsämter muss man bei der Verwaltung erfragen, manchmal hilft auch das Internert.

Hie für NRW: Ab dem 1. Januar 2008 sind die Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen für Aufgaben des Schwerbehindertenrechts zuständig.

www.bezirksregierung-muenster.de/startseite/service/Sozial-und_Familienleistungen/index.html

Man kann den Antrag immer wieder stellen. Ausserdem werden bei einem solchen Antrag alle Behinderungen/Beeinträchtigungen zusammen gefaßt.

Wenn es aber um den Buchstaben "G" geht für gehbehindert, sind die Kriterien schon scharf, denn damit sind große Vorteile verbunden.

trotzdem überprüfen lassen.

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