Wer kommt auf? Haftpflicht, Garantie oder Hausbesitzer?

1 Antwort

Klar gäbe es eine Möglichkeit, aber zu der würde ich Euch nur raten, wenn Ihr wegen der nicht unerheblichen Kosten Rückendeckung durch eine Rechtsschutzversicherung habt:

Dann könnte man gegen alle möglichen Beteiligten ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren einleiten und dort das Votum eines unabhängigen Sachverständigen einholen lassen.

Wieso Beweissicherungsverfahren? Nur dann gilt das Gutachten als Beweismittel im späteren Schadensersatzprozeß. Wenn man hingegen privat einen Gutachter beauftragt wäre das Gutachten nur eine Parteiäußerung. Wenn dann zusätzlich ein Gerichtsgutachten eingeholt wird sind Überraschungen nicht auszuschließen. Außerdem wird es dann Streit um die Gutachterkosten geben, während die beim Gutachten im Beweissicherungsverfahren ganz klar Prozeßkosten sind und vom Verlierer zu übernehmen wären.

Das mit dem Gefälligkeitsschaden macht mir allerdings Sorgen. Ich kenne die Einzelheiten des Falles nicht. Wenn dieses Argument aber ziehen sollte, muß niemand für den Schaden aufkommen.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Gefälligkeit deshalb, weil der Schwiegervater zu Besuch war und mit unseren Gartengeräten auf unserem Grundstück tätig war. Wir hatten ihn da zwar nicht drum gebeten und wüssten auch nichts davon, aber ich glaube, dass das keinen Unterschied macht.

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