Wer kauft denn noch Anleihen von insolventen Unternehmen?

3 Antworten

  1. Wenn sie gekauft werden, können die Eigentümer der Papiere den Verlust geltend machen, denn es muss verkauft werden.

  2. Hoffnungsdenken.

Du schreibst sehr richtig "relativ" sicher und es gibt immer Leute, die sich da einen Gewinn versprechen.

Insolvenzen können sich hinschleppen. Bis dahin ist die tatsächliche Abfindungsrate nicht geklärt, d.h. auch Aktien und Anleihen bleiben notiert.

IG Farben ging 2003 in die Insolvenz und brauchte bis 2011, bis wirklich auch diese abgeschlossen war.

Arcandor ging 2002 in die Insolvenz und es wird mit 10-20 Jahren Verfahrensdauer gerechnet.

Erst nach Abschluß des Insolvenzverfahrens ist bekannt, ob Unternehmensteile weitergeführt werden können und wer ggf. Rechtsnachfolger ist, und alle bestehenden Ansprüche sind abschließend geklärt.

Die Kredite und Anleihen, die Unternehmen ausstehen haben, beläuft sich weltweit summiert auf ca. 66 Billionen Dollar. Ein Problem oder zu vernachlässigen?

So jedenfalls das Ergebnis einer in der ZEIT als Quelle genannten Studie von McKinsey. Die Verschuldung von Firmen hat sich damit innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt.

Ist das Futter für eine neue Finanzkrise oder kann diese Entwicklung eher vernachlässigt werden?

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  2. Eine Nachzahlung an die gesetzliche Rentenversicherung (5000€), die aus den Jahren 2007-2011 stammt
  3. Eine Nachzahlung an die gesetzliche Krankenversicherung (ca. 1400€), die aus den Jahren 2009-2010 stammt. Diese Forderung ist aktuell noch nicht gestellt, wird aber Anfang 2013 mit Sicherheit kommen.

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Ich bin nicht im Insolvenzverfahren, und es bestehen auch keine Pfändungs- oder Zwangsvollstreckungsbefehle oder irgendsowas.

Würde mich über eine kompetente Antwort sehr freuen =)

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