Wer kann mir den Steuervorteil 12/60 erklären?

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Der sogenannte 12/60 'Steuervorteil' bedeutet nichts weiter, dass ein Versicherungsvertrag zur Altersvorsorge mindestens 12 Jahre laufen und nach dem 60sten Lebensjahr ausgezahlt werden muss um nur hälftig (Halbeinkünfteverfahren) besteuert zu werden.

Dieses hat natürlich seine Vorteile, allerdings kann man den Begriff '12/60 Steuervorteil' wohl durchaus als neue Werbebezeichnung für Altbekanntes bezeichnen, denn gleich welche Versicherung sie für die Altersvorsorge abschliessen, wenn sie die vorher benannten Kriterien erfüllt, haben sie diesen Vorteil.

Dies ist kein Begriff der Riesterrente, sondern der (normalen) Kapitallebensversicherung.

Üblicherweise werden die Erträge aus Kapitallebensversicherungen, die ab 2005 abgeschlossen wurden, mit dem persönlichen (Grenz-)Steuersatz besteuert. Lediglich bei solchen Verträge, die mindestens 12 Jahre laufen und frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden, werden nur die Hälfte der Erträge mit dem persönlichen (Grenz-)Steuersatz belegt. Diese Hälftigkeit wird daher als Steuervorteil deklariert. Häufig wird vertriebsseitig bei diesen Versicherungen auf die "Abgeltungssteuerfreiheit" hingewiesen, ohne die andere Steuerbelastung hervorzuheben.

Bei Kapitallebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden und die eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren haben, sind die gesamten Auszahlungsbeträge steuerfrei. Auch wenn wie vor dem 60. Geburtstag ausgezahlt werden.

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