Wer ist schuld bei Unfall - wenn Polizei kurzer Hand bei rot in die Ampel hineinfährt?

2 Antworten

Ein Polizeiwagen- (odr Krankenwagen-, Feuerwehrwagen-) fahrer, der mit Sonderzeichen (Blaulicht, Sirene) fährt, muss auch vorsichtig in Kreuzungen einfahren, aber jeder Autofahrer der eine Sirene hört muss automatisch vorsichtig fahren udn somit auch wenn er keinen Polizeiwagen sieht, sehr vorsichtig in einen Kreuzungsbereich einfahren. Er hat auch dafür Sorge zu tragen, dass z. B. das Radio nicht so laut ist, das er die Sirene nicht ordentlich hören kann.

Es kommt auf den Einzelfall an. Würde die Polizei ungebremst in die Kreuzung eingefahren sein, müßte der Fahrer des Polizeiwagens vermutlich mit einer Mitschuld rechnen. Hat er vorher abgebremst, dann wäre der kreuzende Fahrer vermutlich alleinschuldig.

Ich schließe mich der Auffassung von wfwbinder an. Auch die Polizei muss auf den übrigen Verkehr achten. Sie kann nicht einfach bei rot einfahren, ohne auf den von rechts kommenden Verkehr zu achten, weil ja der grün hat und möglich sie (die Polizei) nicht wahrnehmen konnte trotz der Sirene und des Blaulichts. Daher kann auch die Polizei allein schuld sein an einem solchen Unfall.

Unfallschaden/Beauftragung eines Anwalts

Hallo, ich hatte am Freitag einen kleinen Unfall. Mir ist auf der Autobahn ein LKW in die linke Seite gefahren. Polizei wurde vor Ort direkt hinzugerufen. Laut Polizei ist die Schuldfrage klar, habe keine Schuld. Allerdings wurde der Brummi angehalten(von seinem Chef) nie eine Schuld nach dem unfall zuzugeben. Nun war ich heute beim Sachverständigen der mir ein Gutachten anfertigt. Er hat mir empfohlen das Gutachten gleich mittels Rechtsanwalt an die gegnerische Versicherung zu übermitteln. Er sagte mir, dass die gegnerische Versicherung die Kosten übernehmen muss. Ist das Korrekt? Natürlich vorausgesetzt das er die alleinschuld bekommt(wovon ich ausgehe, weil der fall klar ist).

Zur Durchsetzung meiner Forderung ist es doch sicherlich sinnvoll einen Anwalt von Anfang an hinzuzuziehen, oder?

Wollte nur nochmal mit der Kostenfrage sicher gehen?!

danke für eure hilfe. mfg

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Von Autoversicherung unberechtigt hochgestuft... was kann man tun??

Wir hatten im Ausland einen Unfall. Beim rechtsabbiegen wollte uns der Unfallgegner auch noch rechts überholen und ist uns in die Seite gefahren. Wir hatten bis auf Schrecken und Kratzer an der Seite so gut wie nichts. Der Gegner auch nicht. Ich wollte sofort die Polizei holen, aber die kommt nur bei Verletzten. Fotos gemacht, Zeugen hatten wir, so war für uns die Sache geklärt. Wir haben es der Versicherung zur Vorsicht gemeldet, das falls mal etwas kommen sollte, diese dann gleich Bescheid weiss. Ein halbes Jahr später meldete der Unfallgegner Schadensersatzansprüche bei unserer Versicherung, welche abgelehnt wurden. Dann meldete sich der Unfallgegner erneut mit einer Zeugenaussage. Woher die kam war uns schleierhaft, denn die beiden Zeugen hatten wir ja und der Zeuge war gar nicht da (gekauft??). In seiner Aussage verwechselte er auch rechts und links, welches wir unserer Versicherung angaben. Unsere Versicherung sagte dann wir sollten uns keine Sorgen machen, der Fall ist eindeutig. Tja und jetzt haben wir erfahren, dass unsere Versicherung 50 % bezahlt hat und uns jetzt höhestuft. Was können wir tun? Anwalt einschalten? Einspruch gegen die Schadensabschlussmeldung?

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