Wer ist an welche Rechtsquelle gebunden?

2 Antworten

Gesetz = Daran ist jeder gebunden

Durschführungsverordnung = hat gesetzeskraft bindet ebenfalls alle

Verwaltungsvorschriften = Binden nur die Verwaltung

Rechtsprechung = gilt grundsätzlich nur für den entschiedenen Fall, ist die entscheidung jedoch von einem OLG, oder gar vom BGH, so kann das untergeordn ete Gericht davon ausgehen, dass das eigenen Urteil von einer höheren Instanz kassiert wird udn wird daher vermutlich ebenso entscheiden.

Sonderfall in den Finanzen: Der BMF kennt den "Ncihtanwendungserlass" Hat der BFH entschieden und die Entscheidung gefällt dem Finanzminister nciht, erläßt er einen solchen Erlaß und die Verwaltung muss anders bearbeiten, obwohl der BFH schon mal entschieden hat. so muss jeder Steeurpflichtige den Weg neu gehen.

Hier schließe ich mich wfwbinde an. Was aber letztlich in unserem Rechtsstaat recht ist und daher einzig und allein maßgebend, entscheidet nur das Gericht (sog. 3. Gewalt). Aber auch das Gericht ist an Gesetz und Recht gebunden. Aber wie es anzuwenden ist, legt eben verbindlich nur das Gericht selber fest, und zwar letztlich das oberste.

Eink. aus Vermietung und Verpachtung, Steuer, Schuldzinsen

Guten Tag zusammen.

Sachverhalt: Ein unbebautes Grundstück wurde gekauft. Befindet sich in Privatvermögen. Bauen von zwei Gebäuden: (noch nicht beendet)

  • Eine Lagerhalle als Vermietungsobjekt. Wurde auch so bei dem FA bereits deklariert.
  • Ein Familienhaus eigene Nutzung

Finanzierung durch: 130T Eigenkapital, 250T Darlehen von der KSpK, 50T Kfw. Das Eigenkapital ist noch nicht angerührt.

  • Kauf von (ganzem) Grundstück vom Darlehen
  • Bauen von Lagerhalle vom Darlehen. Der Darlehen wurde nach Handwerkerrechnungen, häppchenweise rausgegeben.

Wurde auch sauber verbucht. Man kann leicht nachvollziehen, was über Darlehenskredit bezahlt wurde. Ich habe jedoch evt. einen Fehler gemacht. Um Bereitstellungszinsen zu sparen habe ich die letzte 20T vom Darlehen für das Haus bezahlt (Abschlagsrechnung für Rohbau Haus).

Jedoch wird nächste Monate verschiedene Bauabschnitte gemacht, die man nach Nutzungsfläche aufteilen könnte (z.B. Sickerschacht oder Geländeboden usw.) Logisch, wird das über Eigenkapital finanziert. Von diesem Aufwand steht mir anteiliger VSt-Abzug und die AfA zu. (Hätte ich nur nicht die letzten 20T rausnehmen sollen.)

Frage an Experten: Denke ich so richtig, dass man beweisen/vorlegen muss, was mit was finanziert wurde. Oder könnte man einfach Freientscheiden, so und so: ich verwende die komplette 250T Darlehen für Herstellungskosten der Halle und anteilige Anschaffungskosten für Grundstück? (Natürlich, wenn die AK und HK diesen Betrag nicht übersteigen)

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Vielen Dank jetzt schon im Voraus. LG Tatjana

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?