Wer in Deutschland für die Rente oder Notfälle vorsorgt, wird vom Staat bestraft?

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6 Antworten

Man sieht dem Geld in dieser Form halt nicht an, wofür es gedacht ist. Geschützt wäre hingegen selbst bewohntes, angemessenes Eigentum oder private Lebens- oder Rentenversicherungen mit Verwertungsausschluss vor dem Rentenalter. Sowie natürlich Rürup-guthaben oder freiwillige gesetzliche RV. Darüber hätte Schmidt vielleicht beizeiten nachdenken sollen.

In der Krise hielte sich mein Neid auf Meier auch in Grenzen. Er bekommt ja nicht 9.000,-€ geschenkt, um seinen Lebensstandard aufrecht zu erhalten, sondern um laufende Betriebsausgaben zu decken. Leben darf er auf Hartz-IV-Niveau. Die Bank kündigt evtl. den Dispo, eine kaputte Waschmaschine kann nicht mal eben ersetzt werden, eine anstehende Autoreparatur bedeutet Umstieg aufs Fahrrad.

Schmidt hingegen lebt so weiter wie bisher, ärgert sich über ein paar Tausend Euro Einbuße, und das war's. Und auch im Alter steht Schmidt ja schon dann wesentlich besser als Meier dar, wenn er nur 100,-€ monatlich mehr zur Verfügung hat als den Sozialhilfesatz. Hundert Euro machen in diesem Bereich nämlich schon sehr viel aus.

So, das war mal die andere Sichtweise.

Ja ja alles schlimm hier in Deutschland! Wo können wir hingehen wo ist es besser?

Gut wenn es so ist, dann lasse ich mich gern bestrafen, falls man das so nennen will.

Weder in Russland, noch USA, Brasilien, Frankreich oder GB ist es besser. Anders ist es freilich überall.

Das ist halt einfach nur eine "angelsächsische Sicht" der Welt, die von GB und USA kommt verbreitet wird. Wir haben hier eine Soziale Marktwirtschaft rheinischer Prägung und das ist gut so. Sieht man derzeit jeden Tag im TV.

Was die SPD für eine Partei ist, spiegelt sich in den Wahlergebnissen wieder. Eine 20% Partei. Freilich sind viele Menschen von der SPD-Politik enttäuscht und vergessen das nicht, was da alles durchgedrückt wurde.

Der Ausdruck "soziale Marktwirtschaft rheinischer Prägung" gefällt mir.

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Hatte im beruflichen Leben auch immer bei ein paar speziellen Bekannten diese Gefühl, daß ich für mein Engagement eher bestraft und andere für ihre Trägheit in Kombination mit reichlich Gejammer belohnt werden. Nun 30 Jahre später weiss ich, dass dem nicht so ist.

Gute Frage & gut geschrieben, postbank* :-)

Wer hingegen nicht vorsorgt, kann sich darauf verlassen, dass er im Notfall auf Kosten der Allgemeinheit finanziert wird.

Das ist uneingeschränkt so korrekt. Man nennt es soziale Marktwirtschaft.

wer in Deutschland für die Rente oder Notfälle vorsorgt, wird vom Staat (oder speziell der Spd?!) bestraft

Obwohl ich der SPD nahe stehe, ist festzuhalten, dass ausgerechnet Ullalala Schmidt von der SPD unter Schröder das Un(H.)HEIL der Krankenversicherungbeiträge über die Rentner brachte und überhaupt jegliche private Altersvorsorge wie Direktversicherungen versteuert werden müssen.

Die Renten sind nicht sicher!

2047 ist mein Renteneintrittsalter. Ich rechne dann mit der Einheitsrente, aber auch mit einer bis dahin längst verwirklichten Bürgerversicherung. Außerdem werden in nur wenigen Jahren die Beiträge zur Pflegeversicherung exorbitant steigen, weiß zumindest meine Glaskugel.

Die Renten sind sicher...naja. Er braucht sie nicht mehr.

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Wir leben in einem Rechtsstaat mit Regeln und ja, es gehört zu den Regeln, dass demjenigen, der zu wenig hat, geholfen wird. Wer dagegen dann, wenn er etwas braucht, ausreichend oder über eine bestimmte Grenze hat, bekommt nichts.

Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der Bevölkerung das will. Mir fällt auch keine Partei ein, die das ändern möchte und wenn, hätte die ganz sicher keine Mehrheiten.

Es gibt jedenfalls wesentlich extremere Härten, als die von dir erzählte.

Nicht nur der Staat, auch das Leben wirkt für viele ungerecht. Man kann sein ganzes Leben lang für das Alter vorsorgen und dann stirbt man mit 65.

.... " Man kann sein ganzes Leben lang für das Alter vorsorgen und dann stirbt man mit 65..."

😁 das sind dann die besten Staatsbürger‼️

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