Wer hat von Euch noch Ärger mit der Bausparkasse?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einen Kunden, den die BHW aus dem Vertrag haben wollte, kriegen sie frühestens in zehn Jahren raus.

Deshalb der Blog:

http://www.madrei.de/details/bausparvertraege-bsv

Ich gehe davon aus, dass es ziemlich viele Leute sind, die ungerechtfertigterweise aus ihren Verträgen gedrängt werden. Aus Sicht der Bausparkassen nachvollziehbar. Aus Sicht der Kunden ist es Betrug!

Die Frage ist, was dürfen sie und was dürfen sie nicht?

Ich hatte meine Bausparverträge überzahlt und somit war der eingentliche Sinn des Bausparens nicht mehr gegeben. Als ich dort angerufen habe, habe ich dezent den Hinweis bekommen die Verträge selbst zu kündigen, da mir sonst die Bausparkasse kündigt und somit der Bonuszins verloren geht. Daher habe ich auch selbst gekündigt. Ich hatte eine sehr gute Verzinsung über 4,25% incl Bonus. Vorsichtshalber bin ich deren Rat gefolgt und habe somit Ärger vermieden. 

Hallo Althaus, die Sache ist gelaufen.

Wir hatten widersprochen, doch die Bausparkasse hat noch zweimal Gegenargumente angeführt. Gleichzeitig hat sie unsere Argumente auf unverschämte Weise ignoriert. -Sogar den Hinweis auf ein OLG-Urteil.

Der Ombudsmann hilft einem überhaupt nicht. Das hört man mittlerweile immer häufiger...

Wir haben uns dann einen Rechtsanwalt genommen und Klage gegen die Bausparkasse erhoben. Das hat alles etwas gedauert, aber vor einigen Tagen wurde das Urteil gesprochen:

Die Bausparkasse hat verloren, sie muss den Vertrag fortsetzen !

In Deinem Fall ist es gut gelaufen, weil ein Kompromis gefunden wurde.

In unserem Fall hatte ich auch einen Kompromis angeboten, den hat die Kasse aber nicht angenommen. Jetzt muss sie zahlen: Unsere Zinsen nebst Bonus + Anwaltskosten + Gerichtskosten.

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Schmerzensgeld trotz Schulden oder besser zuerst Privatinsolvenz anmelden? Beste Lösung gesucht!

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Bausparvertrag AGB Wüstenrot §15 Abs. 2 b Falsch beraten?

Hallo

angenommen, Person A hat einen Bausparvertrag abgeschlossen, um später (in 10-20 Jahren) nötige Reparaturen oder Umbauten am momentanen Neubau bezahlen zu können. Jetzt steht folgendes In den AGBs der Wüstenrot: §15 Abs 2 b


2 Die Bausparkasse ist berechtigt, einen Bausparvertrag vor Auszahlung des Bauspardarlehens zu kündigen, wenn

(a) der Bausparer einer schriftlichen Aufforderung der Bausparkasse nicht zur Nachzahlung von Regelsparbeiträgen (§2 Abs. 3) nicht rechtzeitig und in voller Höhe nachgekommen ist oder

(b) seit dem 1. des Monats, in dem der Bausparvertrag abgeschlossen wurde, mindestens 15 Jahre vergangen sind.


Laut Vertreter habe er in seinen 25 Jahren noch nie erlebt, dass die Bausparkasse einen Vertrag kündigt und dies sei sowieso kein Problem, auch wenn das Darlehen erst in 20 Jahren genomen wird.

Ich interpretiere die AGBs folgendermassen:

Person A wollte sich den günstigen Zinssatz sichern (1,6%) da bei einem Haus öfters mal Reparaturen / Umbauten nötig sind und momentan die Zinsen doch recht günstig sind. Wenn Person A das Darlehen erst nach 15 Jahren in Anspruch nehmen möchte, oder aufgrund von sparpausen, der Bausparvertrag nicht früher Zuteilungsreif wäre, Könnte Person A unter Umständen Pech haben und die BSk Kündigt den Vertrag, weil die Zinsen zu dem Zeitpunkt zb bei 10% liegen und sie de günstigen Zinssatz nicht vergeben möchte.

wie seht ihr das?

danke für eure Meinungen

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