Wer hat VL abgeschlossen und bei wem???

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8 Antworten

Hallo, meiner Persöhnlichen Meinung nach solltest Du Dir den Rat von mig 112 beherzigen. Je nachdem welche Steuerklasse Du hast. kann es (im günstigsten) Fall passieren das Du selber 60€ dein chef 40€ für Dich einzahlt und am Ende Dein Nettogehalt +/- null ist! Sprich du sparst 100€ jeden Monat und hast kein Nettoverlust. Dein Chef freut sich auch weil er seine Lohnnebenkosten senken kann. Am besten läßt Du Dich mal von einem unabhängigen Finanzberater beraten.** "Unabhängig"** das sind längst nicht alle die das behaupten ;)

So funktioniert VL

Grundsätzlich bekommst Du von Deinem Arbeitgeber zusätzliches Geld, das Du über die monatliche Lohnabrechnung mit versteuerst. Am Ende der Einzahlphase von 6 Jahren bleibt das Geld noch ein Jahr liegen.

Anlagemöglichkeiten

Bei der Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen herrscht eine Vielzahl von Anlage-Möglichkeiten und mehrere staatliche Förderungen.

Lass mich mal zwei von mir präferierte Möglichkeiten darstellen:

(1) Banksparplan:

Der Abschluss eines Sparplans bei einer Bank ist die flexible Lösung. Du kannst jederzeit Deine Einzahlungen beenden (z.B. Ende der Ausbildung, Jobwechsel, späteres attraktives Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge) und bekommst Dein Geld nach Ablauf der oben genannten Fristen. Staatliche Zuschüsse bekommst Du beim Banksparplan nicht. Produktangebote mit mehr als 0,25% sind rar aber online verfügbar (http://www.modern-banking.de/banksparen.htm).

(2) Bausparen:

Höhere Zinsen gibt es bei einem (guten) Bausparvertrag. Allerdings kennen Bausparverträge Mindestsummen in der Einzahlung (nicht jeder erhält volle 40 Euro vom Arbeitgeber), so dass man manchesmal noch monatlich zusätzliches Geld zuschießen muss Weiterhin musst Du über die gesamte Laufzeit eine Mindesteinzahlleistung erreichen, um nach der Laufzeit auch tatsächlich an das Geld zu kommen. Du solltest also in der Lage sein im Falle von z.B. Arbeitslosigkeit den Vertrag weiter zu bedienen. Die staatliche Förderung der Wohnungsbauprämie (ca. 9% der eingezahlten Beiträge) kannst Du durch einen einfachen jährlichen Antrag erhalten. Für die Arbeitnehmersparzulage (ebenfalls ca. 9%) ist die jährliche Abgabe der Steuererklärung notwendig. Beide Zuschüsse sind an so geringe Gehälter geknüpft, dass sie nur bei Auszubildenden und Geringverdienern greifen. Bausparen bringt unterm Strich mehr, bedeutet aber einen höheren Aufwand.

Weitere Alternativen

Fondsanlagen und BAV (betriebliche Altersvorsorge) sind für Fortgeschrittene in Sachen Finanzen auf jeden Fall auch interessant.

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung 6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden. Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete beträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent der jährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderung von 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugen allerdings nicht die Fonds von der Hausbank (Deka).

Als ich noch Angestellter war habe ich mein VL in betriebliche Altersversorgung (in meinem Falle eine Pensionskasse) gesteckt und bin sehr gut damit gefahren, zumal die Pensionskasse keine Abschlusskosten erhebt (der Rückkaufswert war nach 2 Jahren schon mehr als die Summe meiner Beiträge, bei einem ganz klassischen, konservativen Tarif)

  • wer VL hat und wer nicht, interessiert hier gar nicht. Es steht einfach nur die Frage, ob DU die VL Deines Chefs, die er Dir scheinbar auch komplett zahlt, annehmen möchtest.
  • in der Regel wird Bausparen für die sicheren und Fondssparen für die renditeorientierten Kunden gemacht. Die anderen Formen laufen unter ferner liefen oder kaum rentabel. Fonds sollte man dann bitte auch nicht bei Deka machen, die haben keine guten Fonds. Dekra ist übrigens der Verein für die Autoprüfung ;-)
  • BHM ? Was für eine Versicherung ist das ? Oder meinst Du BHW, wobei das keine Versicherung, sondern eine Bausparkasse ist. Das wiederum würde dazu passen, dass Du dort einen Bausparer abschließen willst. Die haben mehrere Auszeichnungen für die Tarife bekommen...

Für sowas hat man doch normalerweise einen Finanzberater, den man dazu ansprechen kann ???

Neben all dem Mist, den du das aufführst, solltest du dich mal mit der Thematik der Gehaltsumwandlung durch Direktversicherung beschäftigen. Da kann man höchst rentabel seine VL unterbringen. Und vergiß den Bausparvertrag! Was willst du denn mit einer 480 EUR p.a. mal 6 Jahre Einzahlung erreichen?? Dafür gibts nicht mal die Hausanschlüsse eines Grundstückes finanziert...

Ein BauSparVertrag heißt so, weil man damit Bauen UND Sparen kann. Wer am Ende auf das Darlehen verzichtet, erhält noch einen Zinsbonus drauf. Die Verzinsung liegt um einiges über dem Sparbuch.

Natürlich wäre eine Besparung für das Alter sinnvoller, will aber nicht jeder Kunde.

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....da keimt in mir der Verdacht, dass dein Chef sich die Vermittlungsprovision in die Tasche legen will. Das wäre auch typisch BHW und Postbank.

Solange der Chef nicht bei BHW/Postbank arbeitet, wie kommt der an die Provision. Mal abgesehen davon, ist die für VL-Verträge naja. Und so ein Vorgehen ist für BHW/Postbank auch nicht typischer als bei anderen schwarzen Schafen der Branche. Wieso hier gleich wieder einer pauschal niedergemacht wird...

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Leg es doch einfach in ein Banksparplan an.

Bei DEN Zinsen derzeit ? Man kann sich mit zuviel Sicherheitsgedanken auch das eigene Geld kaputt sparen.

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