Wer bestimmt die Zinssätze bei staatlichen Anleihen?

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6 Antworten

Angebot und Nachfrage!

Sie werden genau wie Aktien an der Börse gehandelt, das führt je nach Angebot und Nachfrage zu Kursbewegungen und weil man je nachdem für ein Papier, das 90 oder 110 € kostet einen fixen Zins auf den Nennwert (von 100) bekommt steigen oder fallen die Renditen.

Es steigt oder fällt also nicht der Zins sondern die Rendite.

steigen oder fallen die Zinssätze

Das tun sie nicht, nur steigen oder fallen die Renditen abhängig vom Kurs der Anleihe.

Wie bei jedem Gut für das es einen Markt gibt, bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.

Eine Anleihe ist dann teuer, wenn die Rendite gering, also entweder der Kurs hoch oder der Nominalzins niedrig ist.

Eine hohe Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen durch die internationale Spekulation, welche davon ausgeht, dass Deutsche Anleihen nach dem unausweichlichen Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung in DM umgerubelt werden und die DM dann gegenüber allen anderen Währungen aufwertet, erlaubt es dem deutschen Staat Anleihen mit einer Rendite von nahe 0% zu emittieren.

die Zinssätze? Wohl eher die Renditen. Anleihen reagieren auf einige Marktdaten wie das aktuelle Zinsniveau oder auch auf das Rating. Auch Angebot und Nachfrage spielen mit.

Die Kurse ändern sich und damit die Rendite der Anleihen, der Kupon bleibt nach Emission gleich.

Hier findest du einiges zu dem Thema http://de.wikipedia.org/wiki/Verzinsliches_Wertpapier


Wenn dir das bei der Emission klar ist, dann hast du schon einiges verstanden.

Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise und somit auch die Renditen der Anleihen.

Weil sich die Marktrenditen ändern: Bei steigenden Zinsen sinken die Kurse festverzinslicher Anleihen, bei sinkenden Zinsen steigen sie. Das gilt im übrigen für alle festverzinslichen Anleihen.

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