Wenn zur Dividende der Aktie Naturalien ausgeschüttet werden, dafür auch Abgeltungssteuer zu zahlen?

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NEin, das ist so eine kleine Probierzugabe des Unternehmens. Theoretisch ist das zwar steuerpflichtig, aber vom Wert her ist es nicht soviel, dass es zu erfassen ist. Wenn Geschenke eine Unternehmens eine Größenordnung annehmen, die sie steuerpflichtug machen, dann wird die Besteuerung pauschal durch das Unternehmen durchgeführt.

Welches Unternehmen ist es denn nun?

Grundsätzlich ist auch "Naturaldividende" steuerpflichtig. Mit ca. 80 Euro p.a. gibt es jedoch eine nicht festgelegte Untergrenze, bei der meines Wissens der Gewinn steuerfrei bleibt.

Ich kenne keine Schokoaktien, bei der man Schokolade als Dividende erhält. Mir sind jedoch zwei Bio-Kakaoinvestments bekannt, bei der man u.a. Schokolade erhält. Da der Kakaopreis wegen steigender Nachfrage seit Jahren deutlich steigt, ist dies finanziell sehr attraktiv. Die Anbieter sind_ 1) „10 Kakaobäume für 72 Euro“, dafür erhält man 30% der Kakaoernte. Infos unter „bugisu24“

2) Mit 9.600 € deutlich teurer, aber mit fast 10 Prozent Rendite auch viel rentabler ist eine eigene Biokakao-Plantage. Infos hierzu unter http://www.fair-news.de/news/Nachhaltiges+Investment+Suesse+Rendite+mit+Bio-Kakaoplantagen-/07696.html oder Cacaoinvest googeln.

Günstige Hypothekenzinsen für Aktienkauf nutzen und so fürs Alter vorsorgen?

Hallo, ich habe eine Wohnung in München und die ist abgezahlt und ca. 500000 wert. Ich habe diese geerbt und bewohne diese selber. Leider habe ich sonst kein Vermögen.

Allerdings heißt es, dass man jetzt wieder Aktien kaufen soll und als halber Franzose gefallen wir insbesondere die Aktien von GDF Suez sehr gut. Diese kosten etwas über 16 Euro und zahlen 1,50 Euro. Die Rückforderung der Quellensteuer ist für mich weniger das Problem, also hätte ich fast 7% Nettodividende. Ich würde daher die günstigen Zinsen nutzen und eine Hypothek in Höhe von 30000 Euro aufnehmen um 2000 GDF-Aktien zu kaufen. Mein Plan ist es diese Hypotheken durch die Dividende zu tilgen und am Ende als Altersvorsorge Aktien zu haben, deren Dividenden ich dann später zum Kauf anderer Dividendenwerte nutzen könnte.

Eigentlich kann ja nicht viel schief gehen, denn selbst wenn GDF die Dividende um 2/3 auf 50 Cent kürzt, wäre das ausreichend für die Hypothekenzinsen und ich kann ja auch den Teil, den ich vom Einkommen (monatlich 1000 Euro) spare zur Tilgung verwenden.

Was haltet ihr von dieser Anlagestrategie? Sollte ich es besser lassen oder sollte ich neben 1000 GDF auch 1000 Statoil oder 600 Shell kaufen, welche auch recht hohe und todsichere Dividenden bezahlen, mit denen ich die Hypothek abzahlen könnte? France Telecom zahlt auch fast 10% Dividende, allerdings ist die Gefahr einer Streichung hier zu hoch.

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