Wenn sich jemand mit guter Ausbildung und vernünftiger Arbeit bewusst für Hartz4 entscheidet, wie findet ihr das?

3 Antworten

Vermutlich sind bei ihr wie bei anderen irgendwelche Sichicksalsschläge (bei manchen braucht es da wenig) oder eine Sucht dazwischen gekommen und vermutlich redet sie es sich schön, dass sie das Leben führt, das zu führen sie in Wirklichkeit gezwungen ist.

Ich kenne zu viele Fälle von Leuten, die nicht (mehr) arbeiten können aber Bekannten Storrys wie deine auftischen, als dass ich mir ohne die Hintergründe zu kennen ein Urteil erlauben würde. Die einen machen sich ein schönes Leben. Wenn man - wie deine Bekannte - nicht von den Eltern "auf Rosen gebettet" wurde und sich nicht rechtzeitig einen Partner angelacht hat, der einem auch ohne Arbeit das Leben finanziert, führt man das Leben deiner Bekannten.

Dass Sie sich viel in der Natur bewegt und Sport treibt bestätigt mich jedenfalls in der Annahme, dass sie mehr eine austherapierte Depression hat als "einfach so" nicht mehr arbeiten zu wollen.

Aus meiner Sicht seltsam, dass man auf dieser Basis ein zufriedenes Leben führen kann.

Im Übrigen asozial, aber wenn es funktioniert, dann na ja.

Wenn das so zutrifft, wie Du es hier schilderst, dann hat sie einfach einen nicht ausreichend engagierten Sachbearbeiter beim Jobcenter. Ein Sachbearbeiter mit Biss käme ihren Machenschaften schnell auf die Schliche und würde diese unterbinden. Trifft es so zu wie Du schilderst, dann ist die Dame eine typische Sozialschmarotzerin.

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