Wenn schon Vorsorgen, lieber volldynamische odeer konstante Auszahlung wählen?

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Eine eigene Altersvorsorge ist unbedingt erforderlich. So früh wie möglich damit anfangen. Denn Vermögen=Zeit x Geld. Mit dem richtigen Zeithorizont wirkt der Zinseszins am effektivsten.

Aufgrund des seit 1.1.2005 in Kraft gesetzten Alterseinkünftegesetzes, sollte eine Altersvorsorgeberatung alle drei Schichten umfassen.

  • Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente)

  • Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente

  • Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Rentenversicherungen, Investmentfonds, besonders Aktienfondssparpläne

Die steuerliche Belastung und die Krankenversicherungsbeiträge in den drei Schichten sind während der Ein- und Auszahlungsphase unterschiedlich. Deshalb Achtung: Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede der Versorgungsarten hat unterschiedlich hohe Aufwendungen um die gleiche Nettorente zu erzielen. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein unabhängiger, qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Wie du siehst ist das Ganze nicht so einfach. Weshalb man das hier auch nicht umfassend beantworten kann. Denn es ist nicht nur wichtig die richtige Altersvorsorge sondern auch den richtigen Mix zwischen Rendite, steuerlicher Förderung und zukünftiger steuerlicher Belastung sowie eventuellen Krankenversicherungsbeiträgen zu finden.

Dynamisch bedeutet, es gibt eine Anpassung der Leistung. Also nach einem Schlüssel in festen Prozentzahlen, oder nach der Inflationsrate.

Aber natürlich wird auch der Beitrag angepaßt.

Aber Die Anpassung geht nach Rentenbeginn nicht weiter. Nur während der Beitragszahlungsphase steigt die Versicherungssumme und der Beitrag. Im Moment des Rentenbeginns steht die Rente fest.

Man erkauft sich also keine steigende Rente bis zum Ende des Lebens.

Ich fürchte, diene Eltern haben zu viel Sparassenwerbung geschaut.

Überlege, was für dich jetzt Sinn macht und welche Ziele du hast. Ob dann ein Versicherungsprodukt für dich jetzt das richtige ist??? Sicher kein ungefördertes!

Es gibt wahrscheinlich wesentlich besseres.

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Hallo liebe Community,

ich versuche es kurz zu Fassen und vorab ein großes Dankeschön:

Kurz zu mir: 25 Jahre alt, Student / HiWi Job, studiere noch eine Weile und möchte etwas Geld für später anlegen. Ich bin im allgemeinen sehr sparsam und möchte mit meinem Geld nicht zocken (keine Aktien mit sofortigem Totalverlust), sondern es gewinnbringend investieren. Das gewisse Risiken und gewisse Verlust entstehen können, ist mir bei Produkten bewusst. Es reizt mich auch ein wenig das Geld selbständig anzulegen und ein paar Erfahrungen an dem Kapitalmarkt zu machen. (Statt einem teurem Auto gehe ich lieber zu Fuß und spiele dann lieber mit dem Geld, das kann man ja auch mit Vorsicht machen).

Ich habe mich von einem Spezialisten beraten lassen und er empfahl mir eine Riester-Rente mit dem Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance.

  • Ich kann wohl auch einmalige Zahlungen tätigen um übriges Geld in die Vorsorge zu pumpen.
  • Eine Auszahlung statt späterer monatlicher Rente sei wohl auch möglich (wenn auch mit Verlust).
  • Zwischen defensiver Anlage und Offensiv ist alles möglich.

Eine Sache habe ich nur leider nicht ganz verstanden. Die Konzepte der Allianz reichen von/bis Klassik -> Perspektive -> IndexSelect -> Invest alpha-Balance -> Invest.

Bei Invest alpha-Balance steht nirgends das bereits gewonnene Erträge in einen "sicheren" Bereich übergehen. Bei den Produkten davor nennt es sich "Lock-in-Prinzip".

Horror Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich setze im Jahr vor der Auszahlung auf einen extrem spekulativen Fond.
  • Extreme Kursschwankungen/Einen schlechten Fond gewählt, wie auch immer und ich habe einen Verlust von symbolischen 100%.

Beträgt nun mein erspartes nur noch den Wert knapp über 30.000€? Das Restliche Geld der Vergangenen 30-40 Jahre ist dann komplett weg?

Anders kann es kaum sein, sonst könnte ich ja immer die "stärksten" Fonds wählen und mache "keine Verluste" (im Sinne von -100% beim Fond) sondern erziele im schlimmsten Falle keinen Ertrag (0% statt -100%). Hier würde ja dann die Versicherung miese machen?

Da auch die "sicheren" Fonds wie ein "Allianz Vermögenskonzept Defensiv C EUR" -3% aufweisen können, müsste ich doch kurz vor einer Rentenauszahlung mein Geld parken, da kaum noch Zeit für einen Aufschwung existiert? (z. B. in CB Geldmarkt Deutschland I P EUR" wo keine Schwankungen mehr stattfinden?

Gutes Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich parke zu guten Zeiten das Geld in sicheren Anlagen und bleibe bei einer Rente von 70.000€

Vielen vielen Dank für das Lesen und alle Tipps und Tricks! Ich wünsche einen schönen Start in die Woche.

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