Wenn Privatinsolvenz abgelehnt wurde,was gibt es für Möglichkeiten noch?

2 Antworten

Insolvenzgerichte lehnen bisweilen Anträge auf das Verbraucherinsolvenzverfahren als unzulässig ab, wenn es vorher keine persönliche Schuldnerberatung gegeben hat wie von Paragraf 305 InsO gefordert. In allem Fall kam es zur Zurückweisung des Antrages wegen Unzulässigkeit, weil dem Schuldner unterstellt würde, es hätte lediglich eine Online-Beratung über das Internet mit einer Anwaltskanzlei stattgefunden. Das stimmte aber nicht. Schuldner und Anwalt hatten sich sogar zum persönlichen Gespräch getroffen. Das Insolvenzgericht hätte voreilig vorurteilsbeladen fehlentschieden.

Da gibt es leider keine Alternative, man steht in der Situation weiter unter der vollen "breitseite" der Gläubiger.

Man müßte wissen, warum abgelehnt wurde udn ob sich später noch ein neuer Antrag lohnt, oder ob es möglich wäre eine private Vergleichslösung mit den Gläubigern zu erreichen.

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