Wenn man privat unfallversichert ist, erhält man dann ggf. verminderte Leistungen aus RV?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Würden die Leistungen der privaten Unfallversicherung auf die der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet, wäre wohl niemand mehr bereit diese zusätzlichen Beiträge zu zahlen.

Fazit : Leistungen aus der privaten Unfallversicherungen erhältst Du immer zusätzlich zur Rente.

Logo, Ist ja auch ein anderes Spielfeld.

Weißt Du auch, wie es bei Rente der Berufsgenossenschaft ist? Da könnte ich mir eine Anrechnung bzw. ein "entweder/oder" vorstellen.

Jetzt habbich's auch, ich wollte Dir nen Deuman verpassen, kann aber nicht ;-(

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@Mikkey

Soviel ich weiß, interessiert es die BG interessiert nicht, ob man sich privat abgesichert hat. Die Leistungen sind ja auch nicht die gleichen. Bei schweren Unfällen mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit wird bei der Rentenberechnung eine abstrakte Schadensbemessung vorgenommen - unabhängig von einem tatsächlichen Einkommensverlust.

Andererseits kann man auch nicht eine private Unfallversicherung als Argument anführen, um die Mitgliedschaft bei einer BG umgehen zu können.

PS Das mit dem Daumen kannst Du ja immer noch nachholen ;-))))

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@Primus

[x] Daumen

Ich meinte nicht die Kombination PUV vs. BGU, sondern EUR vs. BGU

(Dabei "EUR" ≠ "€")

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Eindeutig nein: Weder Leistungen aus einer Lebens- noch Unfallversicherung werden auf Leistungen der Sozialversicherung angerechnet. Ich gehe davon aus, dass dies auch fuer die Berufs-Unfaehigkeitsversicherung gilt. Ebenso sind derartige Leistungen auch bei der Abrechnung eines Haftpflichtschadens z.B. bei einem fremdverschuldeten Autounfall nicht zu beruecksichtigen.

Zu alt für die Unfallversicherung: hau ab oder zahl das Doppelte, Alte!

Hallo,

ich schreibe für meine Mutter (75).

Sie bezahlt seit 25 Jahren Beiträge für Unfallversicherung an einen großen deutsch-französischen Vesicherungskonzern.

Nun erhält sie ein Schreiben, dass man ihr in 6 Wochen zum 1.1.2013 kündigen werde, wenn sie sich nicht bereit erklärt, entweder die doppelten (!) Beitrage zu bezahlen oder eine Halbierung der Versicherungssummen in Kauf zu nehmen, wohl wissend, dass sie nirgendwo eine neue Unfallversicherung abschließen kann, weil sie mit 75 dazu zu alt ist.

Wir hatten vor ein paar Jahren schon angefragt, weil sie damals um haaresbreite noch eine Unfallversicherung mit viel besseren Konditionen für's Geld hätten bekommen können - wenn wir ein paar Monate früher daran gedacht hätten.

Begründung für die Anpassung: die Unfallversicherung sei für die Zeit des Erwerbslebens gedacht, und nicht für das Alter. Dass die Unfallgefahr da eher geringer ist, scheint dieser Versicherung fremd sein zu wollen!

Sie bezahlt momentan rund 120 Euro/p.a. für

  • Unfall-/Krankenhaustagegeld: 22,50 Euro
  • Genesungsgeld: 22,50 Euro
  • Invalidität: 50.000 Euro
  • Tod: 4.000 Euro
  • Bergungskosten: 500 Euro.

Alternativ bietet man an: "spezielle Angebote für Senioren, die mit ihrem Leistungsumfang auf die Bedürfnisse von älteren Menschen zugeschnitten sind." Was sich dahinter verbirgt, haben sie nicht erklärt. Ich tippe auf Abzocke.

Meine Frage: was rät der Fachmann auf der Verbraucherseite? Können die einfach so die Versicherung kündigen bzw. eine Verdoppelung des Beitrags/Reduzierung der Leistungen auf die Hälfte verlangen? Wieso wäre das möglich, aber ein Wechsel in einen günstigeren Vertrag kam vor Jahren aus Altersgründen nicht mehr in Betracht?

Beste Grüße

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