Wenn man nach Scheidung Unterhalt kriegt,ist der Anspruch dann später gegen Erben einforderbar?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Verpflichtung zur Zahlung von Unterhalt nach der Scheidung erlischt gemäß § 1586 b BGB nicht. Der Fortbestand des Unterhaltsanspruchs nach der Scheidung stellt beim Tod des Unterhaltsschuldners ein Äquivalent für die mit der Scheidung verloren gegangenen erbrechtlichen Ansprüche dar.

An Stelle des verstorbenen geschiedenen Ehegatten tritt der Erbe als Schuldner der Unterhaltsansprüche.

Quelle: http://www.scheidungsanwalthamburg.net/kann-ich-nach-dem-tod-meines-geschiedenen-ehemannes-weiterhin-unterhalt-verlangen/

Grds. sind Unterhaltsverbindlichkeiten des Erblassers als Nachlassverbindlichkeit von den Erben zu tragen.

Nach der Scheidung hätte die Ehefrau grds. überhaupt keinen Unterhaltsanspruch, bereits mit Scheidungsantrag kein Erbrecht mehr.

Allerdings können die Erben durch Antrag Nachlassverwaltung die Haftung auf den Nachlasswert abzgl. des sog. kleinen Pflichtteils begrenzen.

Das kann man nicht anders festlegen, eine lebenslange Absicherung oder Schutz vor Erbausschlagung zur Vermniedung der Zahlungspflicht der Erben gibt es nicht.

G imager761

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