Wenn man jetzt bei Weltbild bestellt, bekommt man Waren noch?

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Akzepiert Weltbild Zahlung per Rechnung oder zumindest per Lastschrifteinzug? Dann kannst Du risikolos ausprobieren, ob Aufträge noch ausgeführt werden. Vorkasse oder Kreditkartenzahlung würde ich nicht wagen. Auszuschließen ist das nicht dass Aufträge noch korrekt ausgeführt werden. Insolvenz bedeutet ja nicht, dass ein Unternehmen sofort seinen Betrieb einstellt und abgewickelt wird. Allerdings wird bei einem insolventen Unternehmen vieles nicht mehr so laufen wie bisher: Lieferanten werden nicht mehr bereit sein, Ware zu stellen. Manche Bestellung kann einfach nicht mehr ausgeführt werden. Das Personal wird sich schnell ausdünnen, wobei die besten und leistungsfähigsten Mitarbeiter sich am schnellsten nach anderen Arbeitgebern umsehen. Das führt zu mitunter enormen Verzögerungen. Ich würde also eher von Bestellungen absehen. Und ein besonderes Argument fällt mir auch noch ein: Wenn Weltbild abgewickelt wird, hagelt es Sonderangebote. Warum nicht abwarten, bis die verkündet werden?

Ich würde sagen, nur mit Gottes Hilfe !!! ;-))

D.H. Prust. Punktlandung.

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Ebay Käuferschutz, oder Verkäufer bei Ebay melden?

Hallo, habe vor kurzem auf Ebay bei einem italienischen Verkäufer, der ein 100% Feedback hatte drei artikel gekauft. Zwei zu ein wenig mehr als 100Euro und einen um 38 Euro und für ein Expressversand bezahlt. Er hat kein Paypal angeboten. Und so wurde der Betrag von gesamt: 268 Euro überwiesen. Eine Woche nach kauf teilte mir Ebay auf der seite "gekaufter Artikel" mit, dass der Artikel im Wert von 38 Euro von der Seite entfernt werden mußte. Wenn  ich den Artikel schon bezahlt hätte, bräuchte ich mir aber denoch keine sorgen machen.Also kurz um, am 7.7.2017 wurde der Artikel gekauft, zwei tage später der Betrag überwiesen. Am 22.7.2017 war bei Ebay zu sehen dass der Verkäufer dass Paket verschickt hat. Zeitgleich hatte ich noch Artikel in Canada, England und Deutschland gekauft und bereits erhalten. Am 6.8.2017 eröffnete ich einen Fall wegen eines nicht erhaltenen Artikels. Habe den Verkäufer kontaktiert, der darauf nur meinte " ich sollte mich  bei Ebay um eine Rückerstattung kümmern.

Ich wollte aber die von mir ersteigerte Ware haben. Denn was mir bei Ebay in letzter zeit auch aufgefallen ist, dass Verkäufer die bei der Versteigerung mit dem erzielten erlös nicht zufrieden sind,  die Ware ganz einfach nicht verschicken. Bei der Nachfrage bekommt man nur das bedauern übermittelt, und man sollte sich an Ebay wenden.Paypal greift auch sofort ein und man bekommt sein Geld sicher zurück, aber das ist nicht sinn und zweck einer ersteigerten Ware. Aber der Verkäufer kann so seine Ware solange anbieten bis er den Preis erziehlt, den er sich vorstellt.

Ebay wies darauf hin dass ich die vorgegeben Frist einhalten soll, und der Verkäufer würde sich sicher gleich melden. Nach mehreren schreiben und der Aufforderung mir doch die Trackingnummer mitzuteilen (die bekommt man bei einem Expresspaket, und auf wunsch auch bei jedem Paketversand) war vom Verkäufer aber nur schweigen angesagt.

Also ich wieder zum Ebay Kundenservice.

Und jetzt wird´s mysteriös: Denn bis dahin war der Artikel zu 38 Euro vom Käuferschutz ausgenommen. Die beiden anderen nicht. Nachdem ich dem Kundenservice mitgeteilt hatte, dass mir der Verkäufer nicht mehr antwortet und er mir bis dahin auch keine Trackingnummer mitteilen konnte wollte ich nun auch nicht mehr auf die Ware warten, sondern retten was zu retten ist, und den Käuferschutz in Anspruch nehmen. Also unter Einhaltung der Fristen, die mir Ebay auferlegt hat, hat der Kundenservice innerhalb von  Acht Minuten in meinen drei Fällen folgendermaßen entschieden: Für den Artikel mit 38 Euro gibt es eine Rückerstattung, für die beiden anderen keine. Habe  beim Verkäufer die Überweisungsdaten hinterlassen und den Gesamtbetrag eingefordert. Bis Heute keine Antwort, geschweigeden ein Geld oder die Ware.

Bei Ebay findet man auch nichts unter Verkäufer-melden, da ich ihn jetzt Anzeigen will.

Wer weis Rat?



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Betriebsausgabe für Unternehmer, Miete von Gegenständen

Hallo, ich bin Student im Fach Wirtschaftsingenieurwesen und das Thema Recht kommt bei uns leider etwas zu kurz, daher bin ich Privat interessiert mich da weiter zu bilden. Bin nun bei einer Thematik angelangt, an der das Internet nicht ausreichende Informationen bietet.

Fall 1: Unterhmen A hat Geräte, die es für den Betrieb benötigt, diese hat es gekauft und setzt es von der Steuer ab. Es fällt ein Jahresgewinn von 100.000€ an, dieser müsste mit 45%, ist das so richtig?, versteuert werden. Nun gründet der Besitzer von Unternehmen A ein Unternehmen in der Schweiz/Luxemburg/andere Steuergünstige Länder. Dieses Unternehmen kauft die Geräte die Unternehmen A benötigt und vermietet sie so teuer an Unternehmen A, dass der Jahresgewinn nur noch 10.000€ beträgt, die 90.000€ liegen dann im Unternehmen im Ausland.

Könnte Unternehmen A, wenn es die Geräte besitzt, diese auch unter Buchwert an das ausländische Unternehmen verkaufen, den Verlust steuerlich geltend machen, und dann dennoch die Geräte von dem Unternehmen zu sehr hohen Mietkonditionen beziehen?

Fall 2: Unternehmer B hat sich beim DPMA die Wortmarke XYZ gesichert. Diese läuft aus und eine ausländische Gesellschaft, die auch Unternehmer B gehört, sichert sich die Wortmarke XYZ.

Unternehmen B muss nun für die Nutzung des Namens eine Lizenzgebühr an die ausländische Gesellschaft zahlen. Diese beträgt vertraglich geregelt 90% des Gewinns vor Steuer - ist das rechtlich so zulässig? So würde er bei einem Jahresgewinn von 100.000€ noch 90.000€ an das ausländische Unternehmen überweisen müssen, aber dieses Gehört der selben Person wie Unternehmen B. Somit wären 90.000€ steuerfrei untergebracht.

Wie man die dann nutzen kann, ist eine andere Frage.

Gruß, Flo

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Angestellt + nebenbei Selbstständig. Ab wann Liebhaberei?

Guten Tag,

Ich war die letzten acht Jahre selbstständig als Tonmeister tätig und habe seit dem ersten Jahr der Unternehmensgründung Gewinne erzielt. Gleichzeitig habe ich in großem Umfang ein Betriebsvermögen (Tonequipment) aufgebaut und angefangen abzuschreiben. Der Großteil dieser Abschreibungen (und steuerlicher Entlastung) steht noch aus.

Allerdings habe ich im letzten Jahr zugleich eine Tätigkeit als Angestellter aufgenommen (Equipment wird hier nicht genutzt), das selbstständige Unternehmen läuft in Absprache mit dem Arbeitgeber seitdem nebenher. Im letzten Jahr habe ich beim selbstständigen Unternehmen noch hohe Gewinne gemacht. Dieses Jahr werde ich deutliche Verluste erzielen (kaum Einnahmen, weiterhin Abschreibungen als Ausgaben).

Ich möchte von den Ausgaben des Unternehmens weiterhin profitieren und damit die Steuerlast meiner Anstellung senken. Die Rechtfertigung sehe ich darin, dass ich mit dem Betriebsvermögen das ich beim selbstst. Unternehmen abschreibe, zuvor große Gewinne erzielt und versteuert habe (Die eigentlichen Ausgaben für das Betriebsvermögen kamen mir damals ja nur in kleinem Umfang zugute).

Meine Frage:

Ab wann wird mir dieses Unternehmen als Liebhaberei ausgelegt? Und wenn es nicht direkt in diesem ersten Verlustjahr passiert, könnte es später rückwirkend auf den jetzigen Zeitpunkt gelegt und Steuern rückverlangt werden? Welchen Effekt hätte die völlige Betriebsauflösung, würde ich nicht durch Übergabe des Betriebs- ins Privatvermögen Gewinne erzeugen, die die Steuerlast erhöhen?

Besten Dank und MfG,

Gregor

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