Wenn man im Beruf der Firma unabsichtlich/nicht grobfahrlässig Schaden zugefügt hat...

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Ein Haftung des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber kommt nur für ganz seltene Fälle grober Fahrlässigkeit in Betracht. Die Haftung ist aber auch auf 2-3 Monatsgehälter beschränkt. Gesetzlich ist das nirgendwo konkret geregelt, das hat sich aus der Rechtsprechung heraus entwickelt. Das heißt, es kommt schon sehr auf den Einzelfall an. Dabei ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass der Arbeitnehmer möglicherweise über wenig Erfahrung verfügt. So etwas oder ähnliches (z. B. Arbeitnehmer hat keine oder geringe Qualifikation) trägt auch der Arbeitgeber, der ja den Mitarbeitern entsprechende Aufgaben überträgt. Die Rechtsprechung spricht hier auch oft von einem Auswahl- und einem Organisationsverschulden. Der Arbeitgeber muss geeignete Mitarbeiter auswählen und auch die Arbeitsabläufe so organisieren, dass möglichst wenig Schäden entstehen können.

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