Wenn man eine Aktie kauft will man dann, dass sie fällt oder steigt?

3 Antworten

Merkwürdige Frage!

Wenn man in den vergangenen 5 Jahren monatlich Aktien der Deutschen Bank gekauft hätte wäre nahezu jeden Monat Schlußverkauf gewesen. Trotzdem wäre der Anleger nicht glücklich, weil das Geld futsch ist.

Da fällt die Entscheidung einfach.

Besser ist es, echte Finanzfragen zu stellen - sonst schimpft der Support.

Zunächst dachte ich, "die Frage des Monats" aber Du sprichst ja eigentlich das Thema nachkaufen an.

Grundsätzlich will wohl jeder Aktieninvestor, dass "seine" Akien steigen. Viele meinen, wenn der Kurs wider erwarten fällt, zumindest "verbilligen" (d.h. günstiger nachkaufen) zu können.

Ich halte vor derartigem Vorgehen nicht so viel, im Zweifel vergrößert man dadurch nur seinen Verlust.

Auch wenn es rückblickend Fälle gibt, wo "verbilligen" nicht geschadet hat.

Wie man das handhabt, kommt vornehmlich auf den Investmentansatz an. Ein Trader wird eher dazu neigen, Verluste zu begrenzen, ein Investor wird ggf. die Gelegenheit nutzen, seine Position "günstiger" aufzustocken.

An den vielen Gänsefüßchen die ich verwende, siehst Du, dass es eine Frage des Standpunktes ist.

Manch einer nennt nachkaufen bei fallenden Kursen "verbiligen" ich würde es eher als "verteuren von Verlusten" bezeichnen.

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: Mit dem Kalkül später günstiger nachzukaufen, steigt wohl keiner in eine Aktie ein, denn dann wäre abwarten auf niedrigere Kurse die einzig logische Vorgehensweise.

Also, man will in der Regel immer, dass die Aktie steigt.

(außer man spekuliert generell auf fallende Kurse vgl. Google: Short gehen, Shortposition)

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