Wenn man Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse nicht zahlen kann - laufen die Beträge auf?

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3 Antworten

Wer nicht zahlt, muss meist ab dem zweiten Monat mit einem Säumniszuschlag von fünf Prozent rechnen. Schlimmstenfalls geht’s bis zur Zwangsvollstreckung und Pfändungen.

Ganz wichtig: Wer nicht zahlen kann, sollte offen auf seine Kasse zugehen, versuchen einen Kompromiss zu finden. Auch die Kassen haben nicht zuletzt durch die gesetzlich festgeschriebene Versicherungspflicht ein großes Interesse an einer Einigung.“

Eine Akutversorgung ist immer gewährleistet.

Ein Beispiel: Wer starke Hüftprobleme hat, bekommt natürlich von der Kasse entsprechende Schmerzmittel gezahlt. Aber ein künstliches Hüftgelenk wird diese bei ausstehenden Beiträgen eher nicht übernehmen

Sicher kommen Mahnungen, wenn man dann immer noch nicht bezahlt, kommt ein gerichtlicher Mahnbescheid, wo einem eine Frist für den Widerspruch gesetzt wird. Sollte das immer noch nicht fruchten, kommt irgendwann der Gerichtsvollzieher und will pfänden. Wenn das nichts bringt, wird man irgendwann zur Eidesstattlichen Versicherung gezwungen. Die Kosten steigen ins Unermessliche! Ich würde sagen, die Krankenkasse lässt sich nicht allzu lange hinhalten; ab dem 2. fehlenden Monatsbeitrag wird's schon kritisch. Zu dem Zeitpunkt besteht vielleicht noch die Möglichkeit, über die Rückzahlung zu verhandeln und dann ordnungsgemäße Zahlungen zu leisten. Wenn man die dann immer noch nicht einhält, wird sicherlich eine Kündigung ausgesprochen, d.h. man ist dann ohne Versicherungsschutz. Die Krankenkassen haben genug Mitglieder und versuchen, unliebsame Leute schnell loszuwerden; außerdem wird's unter diesen Voraussetzungen auch schwierig, eine neue Krankenkasse zu finden.

Hallo,

daran ist fast alles falsch.

Vor allem: Krankenversicherungen können heute niemanden mehr wegen Nichtzahlung kündigen.

Und das Mahnverfahren isrt auch etwas anders

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Das kommt auf die Kulanz der Krankenversicherung an. Generell gilt, wenn du nicht zahlst riskierst du deinen Versicherungsschutz. Deshalb solltest du lieber mit deiner Krankenkasse über das Problem reden und nach einer Lösung suchen, die die weitere Versicherung gewährleistet.

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