Wenn jemand enterbt ist, steht im Pflichtteil zu, muss er Anteil an Beerdigungskosten tragen?

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3 Antworten

Hier ein Auszug aus dem Erbrecht:

Folgende Nachlassverbindlichkeiten sind im Pflichtteilsrecht vom Nachlasswert abzuziehen:

Beerdigungskosten •Darlehen, Bankschulden •Sonstige Verbindlichkeiten des Erblassers •Unterhaltsrückstände und bestimmte Unterhaltsansprüche, die durch den Tod des Erblassers nicht erlöschen •Zugewinnausgleichsanspruch des überlebenden Ehegatten, wenn dieser enterbt ist oder die Erbschaft oder ein Vermächtnis ausschlägt und den Zugewinnausgleich fordert10 •Offene Steuerschulden des Erblassers, jedoch nicht die latente Ertragssteuer, die durch die Aufdeckung stiller Reserven bei der Veräußerung eines Unternehmens oder Mitunternehmeranteils des Erblassers entsteht. •Rückforderungsansprüche des Sozialhilfeträgers nach § 102 SGB XII11 •Erbenhaftung nach § 35 Absatz 1 Satz 1 SGB II ("Hartz IV") •Kosten für die Ermittlung der Nachlassgläubiger •Kosten der Wertermittlung des Nachlasses12 •Auflösend bedingte Verbindlichkeiten, bei Eintritt der Bedingung hat eine Ausgleichung zu erfolgen13

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Hallo, so wird es kommen ! Auf den Kosten werden die nachrangigen Erben allein sitzen bleiben. Gesetzlichen Pflichtteil erben heißt nicht, dass ( hier der Sohn ) eine Pflicht an der Kostenbeteiligung besteht. Dies ist eine rein moralische Frage, meine ich.

Der Sohn wird sich nicht gerade über eine " Enterbung " gefreut haben und entsprechend reagieren. K.

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