Wenn ich jahrelang arbeiten war und dann anspruch auf Arbeitlosengeld habe, kann die Sachbearbeiterin mich sperren weil es zu viele Jobangebote gibt?

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4 Antworten

Niemand wird gesperrt, weil es zu viele Jobangebote gibt.

Gesperrt werden kann man nur, wenn man sich nicht bewirbt, oder durch spezielles Verhalten bei der Vorstellung darauf hinwirkt, dass man nicht genommen wird.

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Du hast da ein Verständnisproblem.

Man "erarbeitet" sich das Arbeitslosengeld so wenig wie das Krankengeld. Beides sind Versicherungen, die dann zahlen, wenn ein versicherter Fall eintritt, man also bei der Arbeitslosenversicherung unverschuldet arbeitslos wurde und keinen neuen Job bekommt.

Dass du keinen neuen Job bekommen kannst, musst du dann, wenn es "an sich" Arbeit für dich gäbe erst mal durch erfolglose Bewerbungen und Bewerbungsgespräche, bei denen du dich natürlich auch ernsthaft verhalten musst, nachweisen.

Sonst kannst du auch arbeitslos sein, aber es gibt halt kein Geld von der Versicherung.

Die Jobangebote sind nicht das Problem. Dass sie für dich passen könnten und du dich entweder nicht oder nicht ernsthaft beworben hast, ist eines.

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Lehnst Du die Jobangebote ab, sieht es für die Sachbearbeiterin so aus, als wärst Du drauf aus, Arbeitslosengeld zu beziehen und dabei eine ruhige Kugel zu schieben.

Entsteht dieser Eindruck, wird das ALG gesperrt, denn Du bist verpflichtet, so schnell wie möglich wieder berufstätig zu werden.

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wenn einem als Arbeitsloser ein Job angeboten wird, muss man ihn im Prinzip auch annehmen, es sei denn, es gibt gewichtige Gründe, ihn abzulehnen.

Vor dem Angebot kommt ja die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch. Und dabei muss man ja schon einen motivierten Eindruck machen, um eingestellt zu werden.

Wenn man nicht so sehr motiviert ist, müsste man das ja so signalisieren können, ohne dass einem ein Strick, sprich ALG-Verweigerung, daraus gedreht werden kann.

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