Wenn ich abgehobenen Betrag wieder einzahle, wird das dann automatisch gepfändet? (Pfändung)

3 Antworten

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Um Deine Frage (Absatz 2) nun zu beantworten:

Ja, die im selben Monat wieder eingezahlten 500 € würden dein Gesamteinkommen auf deinem Konto erhöhen.

Aber warum gehst Du nicht zur Bank und fragst nach den Kontokoordinaten deines Gläubigers und überweist die 500 € direkt.

Vorteil: Deine Bank weiß dann, dass die Pfändung durch Zahlung erledigt ist - muss aber trotzdem noch auf den Erledigungsvermerk des Gläubigers warten - kann dann aber dein Konto wieder voll zugänglich zu machen.

Ich habe heute die Pfändung durch die Postbank bezahlen lassen und seitdem gibt es keine Pfändung mehr auf meinem Konto. Alles weitere Geld, was auf meinem Konto nun eingeht, kann ich sofort abheben. Habe ich vorhin getestet, indem ich 100€ eingezahlt habe am Schalter und dann 5 Minuten später am Automaten wieder abgehoben habe. Somit musste die Postbank nicht auf den Erledigungsvermerk vom Gläubiger warten. Ansonsten war deine Antwort sehr hilfreich und korrekt. Danke dafür =)

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Lass einfach vor dem Abbuchungstermin der Pfändung mehr als 1045 € stehen und schwupps - das Geld ist weg und wird ordnungsgemäß verbucht ;-))

Sorry, das ist so nicht ganz richtig.

Das P-Konto erlaubt es Kontoinhabern trotz Kontopfändung, Restguthaben aus dem nicht ausgeschöpften Freibetrag eines Monats einmalig in den nächsten Monat zu übertragen.

Damit soll das Ansparen kleiner Rücklagen möglich sein.

Wichtig: Im Folgemonat muss dann zunächst das angesparte Geld des Vormonats komplett verbraucht werden. Dafür kann das nicht verbrauchte neue Geld bis zur Höhe des nicht verbrauchten Freibetrags aus diesem Monat wieder in den nächsten Monat übertragen werden usw.

In der Praxis bedeutet das, dass längerfristige Ansparungen bei Einkünften unter dem Freibetrag auf diese Einkommenshöhe beschränkt sind.

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Warum so kompliziert? Du kannst den Betrag doch überweisen.

Pfändung von meinem Gehalt auf Konto von meiner Ehefrau

Hallo Liebe Community,

ich habe eine Frage zu einer Kontopfändung. Das Konto von meiner Frau (kein P-Konto) wurde vom Hauptzollamt Heilbronn gepfändet da zu viel gezahlte Leistungen zurückerstattet werden sollen. Diese belaufen sich auf 450,- € für uns beide und sind durch einen Rechenfehler über 4 Monate entstanden den die ARGE gemacht hat, da wir beide berufstätig waren bzw. sind und das Gehalt schwankt musste man die ergänzenden Leistungen Monatlich neu berechnen.

Soweit so gut, wir haben uns Logischerweise auch dazu bereiterklärt das Geld wieder zurückzuzahlen da es uns ja offensichtlich nicht zusteht. Allerdings ist uns eine Ratenzahlung in Höhe von 50,- € im Monat verwehrt worden die ich dem HZA angeboten habe. Der Vollstreckungsbeamte wollte uns aufsuchen, diesen Termin hat er schriftlich abgesagt und wollte im Neuen Jahr kommen, ist er aber nicht und hat vorgestern das Konto meiner Frau gepfändet.

Allerdings bekomme ich am 10. Gehalt auf eben dieses Konto da ich (noch) kein anderes Konto habe, Gehalt ist auch als solches ersichtlich da auch im Verwendungszweck „Gehalt/Rente NAME“ steht, auch habe ich meine Lohnabrechnung auf der der Betrag cent genau beziffert wird in Höhe von ca. 600,- € den genauen Betrag kenne ich erst am 10. Dann ist die Abrechnung und das Geld da.

Darf das Hauptzollamt das Pfänden? Das Gehalt wurde von meiner Firma schon zur Überweisung veranlasst, ist also nicht mehr aufzuhalten. Kann man die Bank anrufen und eine Rücküberweisung des Betrages anweisen, mit der Lohnabrechnung als Bestätigung!? Eine Pfändung bei meinem Arbeitgeber hat HZA schon beantragt allerdings verdiene ich nur zwischen 600-800,- € im Monat also konnte man nichts pfänden.

Kann mir da jemand weiterhelfen ?

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