Wenn es nur 3% erfolgreiche Daytrader gibt, dann auch sie wegen des Zufalls?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich meine ganz klar ja, hat aber nicht mit Roulette zu tun, eben mit dem Zufall, und dann also eher mit der Gauß'schen Normalverteilung.

Die Frage ist, was bedeutet erfolgreich ? 51 Gute Tage zu 49 schlechten ? Jeder Tag ein Gewinn-Tag ? Erste Definition gibt es zu Hauf, was die Normalverteilungskurve auch bestätigen wird. Letzte Definition ist absolut selten, aber auch die wird es, bei entsprechender Masse, eben auch einmal geben.

Roulette: die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Farbe liegt bei 18/37 pro Runde. Allerdings scheint Dir nicht klar zu sein, wie Roulette funktioniert. Die Gewinne, die die Bank kassiert, werden nicht wieder ausgeschüttet. Und wenn Dir klar wäre, daß bereits 0,5 * 0,5 * 0,5 * 0,5 * 0,5 nur noch 3,125% ist, dann sollte die Frage nach den 100 Runden ziemlich klar Unsinn sein.

Daytrading hängt von ein paar Faktoren ab:

  • man muß mit hoher Disziplin beim vorgefaßten Plan bleiben und weder Gier, noch Panik als spontane Ratgeber zulassen

  • man muß die Risiken gegenüber den Chancen gut einschätzen können und darf keine Risiken eingehen, die höheren Verlust als die Gewinnchancen ermöglichen

  • man muß genügend Mittel haben, um das Gesetz der großen Zahlen zu kitzeln, d.h. es müssen genügend Trades stattfinden und man muß auch Durststrecken durchhalten können

Die meisten sogenannten Daytrader scheitern an ein paar dieser Punkte, da sie sich das Spiel zu einfach vorstellen und womöglich glauben, daß sie mit irgendwelchen Tradebots ein perfektes System hätten. Manche suchen sich gar Aktien als Basisinstrument aus und glauben, Trading über Informationsvorsprünge zu realisieren. Keine Chance.

Ich glaube, daß unter den harmlosen Privatanlegern deutlich weniger "erfolgreiche" Daytrader zu finden sind. 3% scheint mir zu hoch gegriffen, wenn man den institutionellen Trading-Anteil ausnimmt.

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