Wenn eine GmbH in eine (Beteiligungs)Holding transferiert wird, können dann schon im laufenden Geschäftsjahr Steuern gespart werden, oder erst im nächsten Jahr?

1 Antwort

Die Steuerersparnis greift nur bei Ausschüttung.

Das heißt, solange ich das Geld in der operativen GmbH lasse, fällt gar keine (Kapitalertrag-)Steuer an.

Der Zeitpunkt der Einbringung spielt diesbezüglich also keine große Rolle, da es auf den Ausschüttungszeitpunkt ankommt und nicht auf den Zeitpunkt der Gewinnerzielung.

Sobald B Gesellschafter von A ist, können die Gewinne ausgeschüttet werden. Das kann auch schon im Laufenden Geschäftsjahr sein.

Danke für die Antwort! Die Steuerersparnis die mich primär interessiert ist aber nicht die Kapitalertragssteuer, sondern die Körperschaftssteuer/Gewerbesteuer die normalerweise auf den Gewinn anfällt. Wenn der Gewinn an eine Holdinggesellschaft ausgeschüttet wird, fällt ja nur auf 5% vom Gewinn Körperschaftssteuer/Gewerbesteuer an, und die restlichen 95% landen steuerfrei in der Holdinggesellschaft. Der Grund das Geld nicht in der operativen GmbH zu lassen ist ja also diese Körperschaftssteuer/Gewerbesteuer zu "sparen" und mehr Geld für langfristige Investitionen zur Verfügung zu haben.

Ändert was was an deiner Antwort?

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@Groodel

Das gilt aber nur, wenn der Ertrag vorher bei der operativen Gesellschaft der KSt und der Gewst unterlag, nur dann gilt die Befreiung bei der Mutter.. von daher ändert sich da nichts, da sich diese Steuern so nicht umgehen lassen.

Irgendwo fallen sie leider an

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