Wenn ein erwachsenen Kind stirbt, gibt es dann auch einen Pflichtteil für die Eltern?

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Die Eltern sind, wie Ehegatten und Kinder, pflichtteilsberechtigt.

Da die Nichten, Neffen und Freunde keine gesetzlichen Erben sind, werden die Eltern das halbe Erbe als Pflichtteil bekommen.

Kann man mit einem Beliner Testament Pflichtteilsanspruch des Sohnes umgehen?

Kann man mit so einem Berliner Testament umgehen, daß der Sohn beim Tod des 1. Elternteils schon Ansprüche stellen kann an den verbleibenden Elternteil? Erbt er erst wenn beide verstorben sind?

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Wie ist die Erbfolge mit Testament von einer verstorbenen Tante?

Zuerst waren alle Nichten und Neffen bedacht ! Dann wurde ein Neffe als Kind adoptiert.

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Pflichteil nach Schenkung?

Mein Vater hat 1990 seinen 1972 enteigneten Betrieb reprivatisiert und meiner älteren Schwester die notarielle Vollmacht zur Verhandlung erteilt und gleichzeitig eine Vollmacht zur Schenkung an die Schwester durch sich selbst veranlasst."Die Bevollmächtigte ist im Rahmen dieser Vollmacht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit".Mein Vater ist 1999 verstorben. Steht mir noch ein Pflichteil zu ? Leider sind erst jetzt Unterlagen, dass eine Schenkung erfolgt ist, aufgetaucht, wovon ich nichts wusste. Meine Annahme war immer, dass Sie den Betrieb reprivatisiert hat.

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Gibt es eine Befreiung von der Grunderwerbssteuer bei Hauskauf in gerade Linie?

Hallo,

zu erst: Ich erwarte keine fundierte Rechtsberatung oder ähnliches. Ich hab viel gestöbert zu dem Thema und bin immer nach 3-4 Links hier bei euch gelandet. Das was ich bisher gelesen habe war erheblich besser Qualifiziert als die meisten Aussagen auf der (Scheinbar) Partnerseite gutefrage.net. Dort sind jede Menge Unsinn und Halbwahrheiten im Umlauf.

Kurzum: Ein Lob für euer Forum.

Folgende Situation: Wir junges unverheiratetes Paar (Verlobung ja, ist aber in der Situation nichts wert) wollen das Haus Ihrer Eltern kaufen. Gemeinsam einen Kredit, Teilung 50/50, Vollfinanziert. Kaufpreis ca 135.000 Euro. Selbst genutzt. Ohne Makler.

Geplanter Hauskauf bisher: 1.März. Einzug Ende März. Heirat Mitte Juni. (Fixer Termin) Wohnungen sind noch nicht gekündigt.

Jetzt hab ich mich mehr über das Verfahren eines Hauskaufs informiert, wer was für Aufgaben übernimmt usw. Dabei stellte ich fest: Verkäufe in Gerader Linie sind von der Grunderwerbssteuer befreit.

Plan A: Hauskauf vor Heirat. Laut meinem Empfinden würde bei Teilung der Steuer zu 50/50 Ihr Anteil befreit und meiner von immer hin 4387 Euro fällig (6,5% von 135.000 = 8750 Euro.)

Ist meine Annahme korrekt?

Plan B: Der kam mir jetzt in den Sinn: Hauskauf verschieben bis nach der Heirat. Hat meiner Meinung nach den Vorteil: Als Kind / Schwiegerkind wären wir komplett von der Grunderwerbssteuer befreit und würden so ohne weitere Nachteile ?? Geld in beachtlicher Höhe Sparen. Einziger Nachteil: Ich könne das Haus erst Ende Juni Anfang Juli erwerben.

Eine Schenkung ohne Übernahme der Schulden wäre meiner Meinung nach nicht möglich da mit unserem (geliehenen) Geld ja der aktuell laufende Kredit ausgelöst wird und wir somit ein Haus ohne Vermerke im Grundbuch erwerben können. Es also als gewöhnlicher Hauskauf bewertet würde.

Eine Schenkung des Hauses (knapp über 10 Jahre im Besitz der Eltern) incl Übernahme der noch erheblichen Schulden (Anrechnen auf Kaufpreis: ca 100.000 Euro Restschuld zu 135.000 Kaufpreis: 35.000. Freibetrag Eltern/Kind 400k.) würde sích vermutlich auch nicht lohnen. Oder?

Ich hoffe auf konstruktive Beiträge und vielleicht auch Möglichkeiten die ich bisher überhaupt nicht bedacht habe.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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Nach notariellem Erb- und Übergabevertrag ein Kind Erbe - bleibt anderes Kind gesetzlicher Erbe?

Nach dem gesetzlichen Erbe nach ihrem Vater haben sich zwei Kinder A und B mit der Mutter geeinigt, wonach das ganze Vermögen nach dem verstorbenen Vater und das Vermögen der Mutter im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf den Sohn A per notariellem Vertrag übertragen wurde. Die Mutter hat ein lebenslanges Wohnrecht mit Leibgeding erhalten und der Bruder B wurde mit einer Geldzahlung abgefunden. Die Mutter ist zwischenzeitlich ebenfalls verstorben. Jetzt aber gibt es ein Erbe von dem Bruder des vorverstorbenen Vaters, der aber nur eine Ehefrau, keine Kinder hatte. Er hat kein Testament hinterlassen. Ein Viertel seines Nachlasses entfällt jetzt auf die Geschwister des Verstorbenen bzw. deren Abkömmlinge. Sind jetzt die Kinder A und B wiederum gleichberechtigte gesetzliche Erben oder bekommt B alles, weil nur er der Erbe von seinen Eltern werden sollte und es so vereinbart worden ist? Vielen Dank für eure Antworten. Ihr helft mir damit sehr.

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Thema Grundsicherung erwachsenes Kind, Unterhalt

Mein Sohn (25) ist für erwerbsgemindert erklärt und bezieht demnächst die Grundsicherung vom Sozialamt! Ab welchem Jahreseinkommen tritt man an die Eltern, um sich das Geld zurück zu holen? Sind die Eltern überhaupt noch unterhaltspflichtig?

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