Wenn Digitalisierung künftig mehr Jobs bringen würde als sie einspart, wo wäre deren Sinn?

2 Antworten

Dein Zusammenhang ist falsch.

Die Digitalisierung schafft Arbeitsplätze in den Betrieben und Wirtschaftszweigen, die die Digitalisierung betreiben und Produkte und Dienstleistungen dafür erbringen.

Aber an anderen Positionen werden dadurch Arbeitsplätze wegfallen.

Eines der Grundprobleme, durch Digitalisierung, immer komplizierter werdende Abläufe usw. werden die Arbeitsplätze immer anspruchsvoller und die Leute die Arbeit haben, verdienen immer besser, aber es gibt viel mehr, die nicht mehr in der Lage sind solche Arbeitsplätze auszufüllen.

Ich habe das erst kürzlich für meinen eigenen Beruf geprüft und festgestellt.

Ich habe die StBv.-Prüfung 1979 gemacht und wenn man dann fast 40 Jahre am Ball bleibt, dann merkt man nicht, wie die Materie wächst.

Aber wenn ich mir heute ansehe, was Azubis zum Ausbildungsabschluss bringen müssen, oder wie die StB Klausuren aussehen, dann bekomme ich relativ große Augen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Wer behauptet denn, daß es durch die Digitalisierung mehr Jobs geben wird?

Die Fakten sprechen doch für das genaue Gegenteil:

Wer braucht noch Büroboten wenn es elektronische Vernetzung gibt. Wer braucht noch ein zentrales Schreibbüro wenn Richter, Staatsanwälte, Verwaltungsbeamte, Sachbearbeiter in der freien Wirtschaft und so weiter ihren Schriftverkehr selber in die Tastatur tippen?

Und diejenigen Arbeitnehmer, deren Arbeitsplätze wegfallen können nicht einfach auf höher qualifizierte Stellen gesetzt werden. Dafür fehlt ihnen die Ausbildung und oft auch die persönlichen Fähigkeiten.

"Wer behauptet denn, daß es durch die Digitalisierung mehr Jobs geben wird?"

Zum Beispiel die Studie "Digitale Transformation 2018" von etventure und GfK zeigt: Rund 80 Prozent der Unternehmen erwarten stabile bis positive Arbeitsplatzeffekte durch Digitalisierung. Ich habe meine Zweifel.

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Ich habe ziemlich viele Überstunden durch zu wenig Mittag angehäuft. Darf mir diese mein Chef streichen?

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Mir wurde eine Standard-Life Maxxellence Invest (fondsgebundene Rentenversicherung Tarif S Österreich mit Kapitalwahlreich) Pensionsversicherung angeboten und mich würde interessieren, ob diese Versicherung etwas taugt.

  • Alter zum Versicherungsbeginn: 34
  • Versicherungsbeginn: 01.12.2015
  • Versicherungsende: 01.12.2046
  • Einmalige Zuzahlung: 12000 (+4% Versicherungssteuer) = 12480 Euro
  • Monatlicher Betrag: 200 Euro (+4% Versicherungssteuer) = 208 Euro
  • Jährliche Betriebsdynamik: 2%

folgender Fonds ist angedacht: STANDARD LIFE Global Absolute Return Strategies (Mittleres Risiko)

Seit Ausgabe 2006 hat der Fonds eine Performance von 7.6% p.a. (vor Abzug der Kosten)

Nach 31 Jahren sind 118 229 Euro eingezahlt. Garantierte Rendite gibt es ja keine mehr.

  • bei 0% Nettorendite beträgt die Auszahlung 113440 Euro (also weniger als eingezahlt).
  • bei 3%: 187198 Euro
  • bei 6%: 326316 Euro

Die Effektivkosten p.a. (Gesamtkostenquote) werden mit 1,828% angegeben. Also sofern die Bruttorendite höher ist, schaut im Endeffekt ein Gewinn raus. Der Ausgabeaufschlag von 5% auf den Fond ist aber relativ hoch bzw. auch die sonstigen Kosten.

Generell ist schwer abschätzbar, wie sich das entwickelt. Aber angeblich sind 3% schon realistisch (sagt die Glaskugel des Versicherungsmaklers). An und für sich ist die Standard-Life relativ gut bewertet bzw. gibt es auch einige Infos dazu im Forum.

Was denkt ihr darüber? Gibt es irgendwelche Alternativen (für Österreich)? Wie würdet ihr für die Zukunft vorsorgen? Danke!

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Der Index bietet Zugang zu 100 Aktien mit hohen Dividendenausschüttungen aus dem STOXX Global 1800 Index. Der Index enthält ausschließlich Unternehmen, deren Dividende je Aktie in den vergangenen fünf Jahren nicht gesunken ist und deren Dividende zu Gewinn je Aktie weniger oder gleich 60 Prozent in Europa, Latein- und Nordamerika bzw. 80 Prozent in Asien-Pazifik beträgt. Der Index ist entsprechend der Netto-Dividendenrendite gewichtet.

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