Wenn die Eltern Sozialhilfe vom Staat bekommen, werden die Kinder dann zum Unterhalt herangezogen?

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Guten Tag ,ich hätte zu dem Thema auch eine Frage ,wenn die Kinder nicht für die Elten Aufkommen können,geht die Linie dann weiter an die Enkelkinder ?

Gruss M.F.

Rückübertragung von Schenkung an Kinder wegen geringer Rente.

Rückübertragung Haus an die Eltern

Meine Schwester und ich haben Anfang 2011 das Haus unserer Eltern notariell überschrieben bekommen. Zweck dieser Überschreibung war, eine Grundschuld in Höhe von 20.000 € eintragen zu lassen, da meine Eltern nur eine sehr geringe gesetzliche Rente mtl. beziehen (300 €) + 300 € mtl. aus einer Lebensversicherung (insgesamt 600 € mtl.). Meine Schwester und ich haben für diese Grundschuld mit unseren Gehältern gebürgt, sonst hätten meine Eltern dieses Darlehen nicht erhalten. Aus diesen 20.000 € beziehen meine Eltern mtl. 700 €. Von diesen 700 € zahlen sie aber 200 € wieder zurück für das geliehene Geld. So verbleiben Ihnen nur 500 € aus diesem Kredit. Diese 500 € erhalten unsere Eltern aber nur noch knapp 9 Monate, dann sind die 20.000 € aufgezehrt und der nächste Kredit muss her. Wir möchten nun das uns überschriebene Haus wieder rückübertragen auf unsere Eltern, damit diese ein zinsfreies Darlehen von der Stadt bekommen (Sozialhilfe) können. Ein Problem besteht nun darin, dass bei der Rückübertragung einer Schenkung, Steuern für den Beschenkten anfallen, in diesem Fall, unsere Eltern. Da unsere Eltern ja nichts mehr besitzen, kann man doch keine Schenkungssteuer verlangen? Es muss der Zustand der Armut konstatiert werden, so sagte man uns auf dem zuständigen Gemeindeamt meiner Eltern. Entfallen dann diese Schenkungssteuern? Ist der zuständige Steuerberater am Ort die richtige Person, die den Zustand der Armut konstatiert?

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Eltern haben Grundstück geschenkt, ist neu bebaut auf Kredit. Jetzt Pflegeheim, Rückforderung vom Staat möglich?

Hallo,

ich weiß, dass wenn Eltern ins Pflegeheim kommen zunächst die Rente und das Ersparte herangezogen werden. Danach werden nach Antrag auf soziale Unterstützung für die Heimkosten die Schenkungen der letzten 10 Jahre überprüft und Geldschenkungen und auch Häuserschenkungen an Kinder rückgängig gemacht etc. (ist bei uns der Fall, war vor 5 Jahren, also innerhalb der 10 Jahres Frist).

ABER: Wie verhält es sich bei einem geschenkten Grundstück wo das Sommerhaus der Eltern abgerissen worden ist, alles abgetragen worden ist und ein neues Haus auf Kredit gebaut worden ist?

Das Problem: Sollte der Staat verlangen das Grundstück zu liquidieren bleibt am Ende nix mehr übrig, da die Schulden auf das Haus den Verkaufserlös auffressen würden. Ist das wirklich möglich, dass der Staat dies verlagen kann??

Zudem steht dies Konträr zu dem Grundsatz, dass Kinder nicht unverhältnismäßig belastet werden dürften und das ist hier definitv der Fall.

Hat irgend jemand einen ähnlichen Fall gehabt? Was würdet ihr raten?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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