Weniger von der Steuer zurückbekommen trotz mehr einbezahlt?

3 Antworten

Der Unterschied liegt in der teilweisen Arbeitslosigkeit.

In 2017 wurde Dein Gehalt so dem Lohnsteuerabzug unterworfen, als ob Du das ganze Jahr berufstätig gewesen wärest. Dadurch hast Du in 2017 überproportional viel Lohnsteuer im Voraus geleistet, und entsprechend hoch ist die Erstattung.

In 2018 war der Lohnsteuerabzug aber prinzipiell erst mal angemessen, da Du ja das ganze Jahr lang angestellt warst. Somit erhältst Du eine Steuererstattung nur aufgrund der Werbungskosten über 1000,-€.

Die Frage wäre dann noch, ob Du ALG-I erhalten hast, das unterliegt dem Progressionsvorbehalt.

Vermutlich hast du das Arbeitslosengeld oder ähnliches nicht in dein Programm eingetragen.

Oder du hast auf der Anlage Vorsorgeaufwand eine 2 oder nein eingetragen, Ziele 11 oder so...

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Ich habe 2018 doch kein Arbeitslosengeld bezogen

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@Esesive

ups, faslches Jahr gelesen, sorry.

In 2017 hast du nicht das ganze Jahr gearbeitet, die monatliche Lohnsteuer wurde aber berechnet, als wenn du das ganze Jahr gearbeitet hättest. Somit wurde moantlich zuviel Lohnsteuer einebhalten.

2018 eben nicht.

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@Petz1900

Außerdem war 2018 der Grundfreibetrag höher als 2017. Der aber ist schon in der Lohnsteuertabelle eingearbeitet, also wurde vergleichsweise weniger Lohnsteuer abgezogen als wäre es so in 2017 passiert. Folglich kann auch nur weniger erstattet werden.

Zur Optik:

Wäre der Grundfreibetrag 50.000 Euro, so wäre gar keine Lohnsteuer einbehalten worden und es gäbe auch keine Erstattung.

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Das würde evtl. den Unterschied für 2017 zwischen dem errechneten Erstattungsbetrag und dem tatsächlichen erklären, ja.

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Oh man ist das alles kompliziert he.. :D Aber vielen dank euch! hab mich schon verrückt gemacht deswegen.. Aber dann scheint wohl alles normal zu sein. Danke euch! :)

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