weniger Trinkgeld bei schlechtem Service?

5 Antworten

Schlechte Leistung, kein Extrageld. So einfach ist das.

Es ist doch sowieso eine Sonderstellung in der Gastronomie, dass ein Trinkgeld extra gegeben wird und auch in die schlechten Löhne dieser Branche einkalkuliert ist.

Aber gut, üblich und man kalkuliert es ja auch bei Restaurantbesuchen schon ein.

Aber wenn eine Bedienung pampig ist, oder kumpelhaft, gibt es schon mal wenig, oder ncihts. Ebenso, wenn das Essen mies ist. Aber da bin ich ggf. zu kompromissen bereit, weil die Bedienung ja ncihts für die Speisen kann. Also wenn es nciht schmeckt, aber die Bedienung gut war, sich ggf. bei wirklich kaum genießbaren Speisen um Ersatz bemühte, gibt es trotzdem reichlich.

Die Bedienung muss ja davon leben.

Für D wäre das ein Trugschluss. In D ist zumindest im Restaurantgewerbe das Gehalt/der Lohn im Rechnungsendbetrag stets enthalten. Kein Gast ist verpflichtet, mehr als den Rechnungsbetrag zu zahlen. Wenn man mehr als den Rechnungsbetrag zahlt, dann ist das ein Extra für die Bedienung, sogar steuerfrei (wenn man mal von garstigen betriebsinternen Regelungen absieht).

Wie macht ihr das?

Soll das eine - hier regelwidrige - Aufforderung zum Chatten sein? Ich mache das natürlich richtig:-)) Das evtl. gewährte Trinkgeld richte ich nicht nur nach dem Service, sondern auch nach dem präsentierten Produkt. Insb. wenn der Küchenservice nicht funktioniert hat, dann wird das bei der "Trinkgeldabrechnung" angesprochen.

In den USA ist die Situation anders. Hier lebt die Bedienung "vom Trinkgeld". Aber das ist ein anderes Thema.

In allen möglichen Regionen dieser Welt werden 5-15% Trinkgeld erwartet - nur in Nordeuropa sind die Regeln etwas anders, da die sog. "Service Charges" mit einem höheren Gehalt für das Personal bereits in den Rechnungen enthalten sind. Manchmal wird diese "Service Charge" auch explizit ausgewiesen oder als Währungsbetrag automatisch zum Rechnungsbetrag addiert (dann auch ggf. ein fester Betrag pro Gedeck). In vielen anderen Ländern ist das Trinkgeld jedoch im Gegensatz zu den nordeuropäischen Ländern ein wesentlicher Bestandteil des Einkommens des Personals. Besonders frech finde ich es dennoch, wenn bereits auf dem Tisch ein Schild oder in der Speisekarte vermerkt steht "gratuity not included" :-)

Wenn der Service schlecht war, werde ich also eher kein Trinkgeld geben. Wenn alles ok ist, werden es um die 5%. Wenn alles sehr gut war, werden es 10-15% - je nach Land.

Man sollte nicht zu viel Trinkgeld geben, da dies überheblich wirken kann.

Ach ja: und willst Du dem italienischen Kellner signalisieren, daß sein Service unterirdisch war und Du viel zu lange auf das Essen warten musstest, dann gibst Du nicht kein Trinkgeld, sondern nur 10 Cent oder so :-)

Kann ich Bafög beantragen?

Hallo,

ich habe jetzt meine Mittlere Reife und werde ab September ein BFD (Bundesfreiwilligendienst) im Krankenhaus machen,danach werde ich höchstwahrscheinlich eine Ausbildung dort machen. Jedenfalls ist das Krankenhaus in dem ich angenommen wurde in einer anderen Stadt, wo ich hinziehen werde. Diese Stadt war mein früherer Wohnort, also bin ich dort nicht ganz so neu. Das Problem ist nur, dass meine Eltern mir nur das Kindergeld geben, das sind 180euro im Monat. Dann habe ich noch 360euro vom BFD. Insgesamt 540 Euro. Davon gehen 270 euro Miete ab, und dann bleiben mir nur noch 270 euro für essen, Monatskarte für die Strassenbahn, Dusch/waschzeug, ja für alles was man so zum Leben braucht. Ich finde das zu wenig, meine Eltern wollen mich aber nicht weiter unterstützen.

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Hallo Auskenner. Hier mal eine sehr spezielle Konstellation zum Bedenken:

Ich gründe einen "Verlag" - werde also "selbstständig" tätig -,

über den ich Produkte verkaufe - werde also "gewerblich" tätig.

Unabhängig davon mache ich einen Midi-Job, mit dem ich max. 840.-/Monat verdiene.

Mit dem Verlag werde ich voraussichtlich weniger verdienen.

Frage: Werden meine Sozial-, Kranken-, Rentenversicherung etc. weiterhin über den Midijob erledigt werden können? Oder muss ich die als "Selbstständiger" nun trotzdem eigenleisten?

(Ob eine Verlagsgründung grundsätzlich sinnvoll sowie neben einem Midijob zu schaffen wäre, samt etwaigen Alternativen dazu, sei hier bitte außen vor; das ist ein eigenes Thema.)

Guten Gruß, Obgo

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