Weniger Stunden als im Vertrag vorgesehen?

3 Antworten

Da du nur befristet für 2 Monate die verkürzte Arbeitszeit hattest, hättest du ab Mai wieder 40 Stunden im Unternehmen anwesend sein müssen, auch wenn du davon 8 Stunden lang Bleistifte gespitzt hättest. Bist du aber der Arbeit fern geblieben, hat dein Arbeitgeber Recht, dass du die Zeit nicht geleistet hast. Das lässt sich vermutlich durch die Zeiterfassung beweisen.

"Meiner Meinung nach habe ich mich immer vertragsgemäß für die Arbeit zur Verfügung gestellt, und wenn mein Unternehmen mir keine Schichten zur Verfügung gestellt hat, war dies ein Fehler in der Personalverwaltung und nicht meine direkte Verantwortung."

Ist dem tatsächlich so?

Bist Du zum Vorgesetzten von Anfang an hin und hast Bescheid gesagt?

Ich habe das Gefühl nein!

Du hättest zwar 40 Stunden die Woche arbeiten wollen, hast das aber nicht tatsächlich abgefordert, vielmehr so hingenommen, wie es ist!?

So denke ich darüber, so wohl auch der AG!

Es ist klar, dass ich das nicht getan habe. Es liegt nicht in meinem Interesse, mehr zu arbeiten, als von mir verlangt wird, und es ist auch nicht meine Aufgabe, die Humanressourcen des Unternehmens zu verwalten. Dafür gibt es ein eigenes Team, das für genau diese Aufgabe bezahlt wird.

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@Alarm67

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@Asdruoso

Du hättest wenigsten einmal ansprechen müssen (unter Zeugen oder Schriftlich), das du für zuwenig Stunden eingeteilt bist.

Du hast ergo weiter 32 Stunden gearbeitet, was dir als Stilles Einverständnis für eine Vertragsverlängerung des Änderungsvertrages angerechnet werden kann.

Somit ist das zuviel bezahlte Geld zurückzuzahlen oder wenn du das nicht kannst, die Stunden als Minusstunden zu Listen und du mußt sie in Zukunft wieder reinarbeiten.

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nach meiner Auffassung musst du gar nix.

nun ist das Leben ein Geben und Nehmen, heißt: bist du zufrieden in der Arbeit dann suche einen Kompromiss, es ist nämlich sehr gut möglich dass du ansonsten demnächst freigesetzt wirst.

(Öst. Jurisdiktionen - ob in DE ähnlich kann ich dir nicht sagen)

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Natürlich will mein Arbeitgeber keinen Kompromiss über die Rückgabe dieser 'Minusstunden', ich kann höchstens eine Ratenzahlung vereinbaren, aber das ist keine Frage des Geldes, sondern eine Frage des Rechts.

Ich verstehe nicht ganz, was Sie mit "ansonsten demnächst freigesetzt wird" meinen.

Meinen Sie damit, dass mein Arbeitgeber mich aus Bosheit entlassen könnte?

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@Asdruoso

Nicht aus Bosheit, das könnte man anfechten - es wird dann eine normale Betriebsbedingte. Zeitversetzt um sie nicht mehr anfechten zu können.

rechtlich wär es in AT so, dass du nicht für diesen Fehler der Geschäftsführung zahlen musst.

hast du mal nachgefragt warum du nur 32h eingeteilt wurdest?

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@rocko597

"hast du mal nachgefragt warum du nur 32h eingeteilt wurdest?"
<

Ja, ich habe gefragt. Der Grund dafür war ein Verwaltungsfehler.

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