Wem gibt man Bescheid, wenn man weiß, wo der Verstorbene sein Testament aufbewahrt?

3 Antworten

Im Todesfall ist immer das Amtsgericht oder Nachlassgericht über ein Testament zu benachrichtigen. Man kann es also zu Hause oder im banksafe aufbewahren. Sicherer ist allerdings zu Lebzeiten die Verwahrung beim Amts- bzw. Nachlassgericht. “Denn dadurch lässt sich das Risiko, dass mögliche Erben das Schriftstück zufällig finden und sich dazu entschließen, das Testament zu unterschlagen bzw. zu fälschen, erheblich reduzieren.” Das kostet knapp 100 €. Auch ein Gang zum Notar wäre möglich, der es dann, so meine ich, an die Bundesnotarkammer weiterleitet. Auch hier entstehen Kosten. Es gibt also mehrere Möglichkeiten.

Ich würde das Testament schon aus dem Grund nicht annehmen, weil der Neffe misstrauisch werden und es anfechten

https://www.test.de/Gewusst-wie-Testament-hinterlegen-5069881-0/

Vielen Dank für deine Antwort. Das Problem ist, dass sie kaum noch laufen kann und ihre Wohnung auch nicht mehr verlassen kann.

0
@Biene838

Oh man, irgendwas ist doch immer. Vllt. findet sich ja ein Notar, der auch nach Hause kommt in so einem Fall. Vllt. bestellt man ein Taxi. Vllt. stellt sie dir eine Vollmacht aus um das Testament beim Nachlassgericht zu hinterlegen. Wo ein Wille ist, findet sich meisten auch ein Weg.

2
@Biene838

Erkundigt euch doch mal telefonisch wie man hier vorgehen könnte, evtl gibt es einen Außendienst.

2
@Logis

Vielen Dank. Werde am Montag dort anrufen.

0
Sie hat ein handschriftliches Testament verfasst und mir mitgeteilt, wo sie es aufbewahrt.

Und warum schickt sie es nicht an das zuständige Nachlassgericht?

Ich denke, einem Anwalt. Hab zar noch nichts geerbt, aber falls es Ärger wegen dem Nachlass gibt..

Was möchtest Du wissen?