Wem gehört das Geld aus einer Erbschaft, das vom Erben auf einem Gemeinschaftskonto angelegt wurde?

1 Antwort

Es ist vollkommen egal, was in der Zwischenzeit mit dem geerbten Geld geschieht. Selbst, wenn es restlos verbraten wurde, wird es aus dem Zugewinn zugunsten des Erben herausgerechnet - wenn denn ein Zugewinn überhaupt vorhanden ist.

Scheidung - Zugewinnausgleich

Wir trennen uns, unter anderem weil mein Mann nur noch Computerspiele spielt und deshalb zuletzt mehrere Jobs verloren hat. Jetzt wurde von seitens seiner Anwaeltin Zugewinnausgleich anhaengig gemacht. Ich habe nach der Trennung einen Kredit aufgenommen. Unser Sohn lebt bei mir (Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt bei mir). Mein Mann arbeitet weiterhin nicht, sondern bezieht von mir Trennungsunterhalt, er ist nicht arbeitssuchend gemeldet und hat sich bislang auch nicht um eine Anstellung bemüht.

Ich stosse finanziell und emotional an meine Grenzen dabei mich nicht gut um meinen Sohn zu kuemmern, gleichzeitig arbeiten zu gehen, um meinen Sohn und mich zu finanzieren um meinem Mann Trennungsunterhalt zu zahlen.

Meine Eltern sind zu mir gezogen, sie kuemmern sich mit mir um unseren Sohn (2,5 Jahre). Meine Eltern habe ihr Haus verkauft, dieses Vermoegen sowie ein Grossteil ihrer Ersparnisse flossen in einen Hauskauf in der Naehe meines Arbeitsplatzes. Ich habe ebenfalls einen Kredit fuer die Immobilie (nach der Trennung, vor dem Zugang des Scheidungsantrags) aufgenommen. Wir wohnen gemeinsam in dem Haus. Als Eigentuemer sind meine Eltern eingetragen. Den Kreit zahle ich ab, die monatlichen Raten entsprechen der Hoehe einer Miete fuer eine Wohnung hier.

Ich habe den Kredit nicht aufgenommen um den Zugewinn meines Mannes zu schmälern. Mein Mann moechte mich "fianziell, emotional, sozial und beruflich ruinieren" waren seine Worte. Der Kredit war eine Existenzsicherung fuer unseren Sohn und mich, ich haette meine Job kuendigen muessen waeren meine Eltern nicht zu mir gezogen, dann haette ich ihm schon keinen Unterhalt mehr zahlen koennen…

Gibt es Urteile oder Argumentationen mit denen auch ein Kredit der nach der Trennung aufgenommen wird zumindest zum Teil in die Berechnung des Zugewinnausgleichs eingebunden wird. Zum Zeitpunkt als der Kredit aufgenommen wurde hatte mein bald-Ex-Mann gesagt dass er auf Zugewinn verzichten wird und das von mir erworbene Geld unserem Sohn und mir zur Verfuegung stehen wird. Jetzt da er das Ende des Trennungsunterhalts befuerchtet benoetigt er Geld aus einer neuen Quelle.

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Wer ist der Fachmann für den außergerichtlichen Zugewinnausgleich bei einer Scheidung?

Ich würde mich gern mit meinem Noch-Ehemann einigen insbesondere um Kosten zu sparen. Wer ist ein guter Ansprechpartner für eine faire Vermögensaufteilung ?

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Schenkung: Freibetrag für 10 Jahre gesperrt? Erbschaftssteuer beeinflusst?

Hi, zwei Verständnisfragen zur Schenkungs- bzw. Erbschaftssteuer:

  1. Der Schenkungssteuer-Freibetrag steht ja erst wieder 10 Jahre nach der Inanspruchnahme zur Verfügung. Nehmen wir an, mein Vater schenkt mir 20.000€, aber der Freibetrag geht sogar bis 400.000€. Kann ich in diesem Fall nun 10 Jahre keinen Gebrauch vom Freibetrag bei Schenkungen von meinem Vater an mich machen, obwohl nur ein Bruchteil zuvor "verwendet" wurde? Oder wären die verbleibenden 380.000€ noch durch weitere Schenkungen in diesem 10 Jahres-Zeitraum geltend zu machen?
  2. Wird der Erbschaftssteuer-Freibetrag durch solche Schenkungen beeinflusst, oder sind Schenkung und Erbschaft (infolge eines Todes bspw.) klar zu trennen?

Vielen Dank im Voraus.

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Eltern schenken aus jeweiligem Vermögen Immobilienbesitz an Kind, 1 Elternteil stirbt 1 J. später...

angenommen Mutter u. Vater schenken dem Kind jeweils eine Immobilie-angenommen, der Vater stirbt vor Ablauf der 10 jährigen Frist (für Schenkungen)-mit welcher Erbschaftssteuerbelastung wäre dann zu rechnen? Jede Immobilie die geschenkt wurde hat einen Wert von ca. 250 000 Euro.Muß das Kind dann für beide Schenkungen anteilig Erbschaftssteuer zahlen?

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Zugewinnausgleich: Wie können Schenkungen der Eltern bei der Vermögensauskunft zum Zugewinn belegt werden?

In diesem Fall, geht es um ein seit 2010 getrennt lebendes und seit Anfang 2016 geschiedenes Paar. Während der Ehe wurde auf dem vorzeitig geerbten Grundstück der Frau ein Zweifamilienhaus gebaut, welches auch allein auf ihren Namen im Grundbuch steht (zumindest noch Ende 2015). Nun geht es um den Zugewinnausgleich. Sie ließ durch ihren Anwalt, nach mehrmaliger Aufforderung zur Vermögensauskunft, verlauten, dass ein Zugewinn nicht bestehe, aufgrund immenser Schenkungen ihrer Eltern, die jedoch nie stattgefunden haben.
Diese Auskunft enthielt keine genauen Angaben und schon gar keine Belege, weshalb nun eine Auskunft übers Gericht eingefordert wurde. Welche Möglichkeiten gibt es solche Schenkungen zu belegen? Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Frage zur Berechnung des Zugewinnausgleiches?

Hallo,

muss der Partner mit dem höheren Zugewinn den anderen Partner immer zur Hälfte auszahlen?

Ich stelle mir gerade vor, Ehepartner A hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und hat es noch nie wirklich zu Geld gebracht, während Ehepartner B in gehobener Position als Beamter arbeitet mit lebenslangem Einkommen und späterer üppiger Pension. Jetzt tritt der Fall ein, dass kurz vor Einreichung der Scheidung Ehepartner A aber einen hohen Zugewinn erfährt, z.B. durch Lottogewinn, Erbschaft etc. und dadurch während der Ehezeit einen deutlichen höheren Zugewinn hat als Ehepartner B.
Muss A jetzt trotdem die Hälfte an des Zugewinns an B abdrücken? Ehepartner B steht ja eh schon gut da und A könnte das Geld gut gebrauchen, weil er ja sonst kaum Geld verdient. Würde mich mal interessieren.

Grüße

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