Weltbevölkerungswachstum wird unsere Weltwirtschaft durch unseren Konsum zerstören?

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4 Antworten

Deine Berechnungen zum Bevölkerungswachstum in allen Ehren und Du wirst es sorgfältig gemacht haben, aber man sollte schon auch damit rechnen, dass die Geburtenrate in Afrika, Lateinamerika  und Asien sinken wird.

Es wird in den nächsten Jahren dann Wohnungsbau auch mehr nach eben gehen, also höhere Häuserr udn eine weitere Verstädterung.

83 Jahre sind noch lange hin. vor 83 Jahren war 1934 mit viel geringeren Erträgen pro Hektar. keiner hätte gedacht, dass es künstlich aufgeschüttete Inseln geben würde.

Technisch könnte das Projekt "Atlantropa" was vor 80-90 Jahren geboren und beerdigt wurde (das war die Schließung der Meerenge von Gibraltar und die Gewinnung von Landfläche durch erhebliche Verkleinerung des Mittelmeeres) wieder aufleben.

Man wird Nahrung aus Seetang gewinnen, eventuell wie in der Serie Raumpatroullie Wohnraum auf dem Meeresgrund schaffen.

Für die düsteren Gemüter könnte es natürlich zur Nahrungsmittelproduktion wie im Science Fiction Film Soylent Green kommen.

Alles ist möglich. Wie sagte schon der Nobelpreisträger Nils Bohr:

Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.

neo96 16.08.2017, 14:57

The World also künstliche Inseln wie in Dubai wären auch eine Möglichkeit. Ich will damit nicht Sagen, das es düster ausschaut für uns, da wir Menschen bis jetzt immer eine Lösung gefunden haben. 

Aber ich vermute das es harte Zeiten für uns werden, und wir vermutlich auch auf einiges Verzichten werden müssen oder es gar nicht mehr geben wird, wie bestimmte Tierarten, die es dann nur noch im Zoo gibt oder in Geschichtsbüchern.

Das wir irgendwann fremde Planeten besiedeln müssen ist logisch, unser Wachstum stoppt ja nicht. Aber bis dahin vergeht noch eine sehr lange Zeit. Vieles was früher Science Fiction war gibt es schlichtweg ja heute. 

Habe den Durchschnitt errechnet (Einführung von Pille und co. und Altersgruppen mit einberechnet), falls es aber zu Veränderungen kommt, kann sich die Zahl natürlich drastisch Ändern. Viel mehr werden wir aber sein auf der Welt. Ich vermute dass das ein großes Problem wird, womit meine Generation fertig werden muss, und die Generationen danach auch. 

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Impact 16.08.2017, 15:42
@neo96

Die Sache mit den Statistiken hat eine lange Geschichte.

Wichtig dabei ist u.a., dass man sie auch lesen können muss.

Und man sollte erkennen können, ob sie überhaupt einen Sinn machen

Im vorliegenden Fall machen sie m.E. keinen.

Du gehst die Sache nämlich vom egoistischen Aspekt aus an.

Du sprichst von "wir" und unseren Problemen.

Um uns geht es aber nicht.

Ich gehe wie Du davon aus, dass wir irgendwann mal unser Sonnensystem verlassen werden (müssen), aber auch da geht es nicht um uns (homo sapiens).

Es geht um das Leben selbst - wir sind davon nur ein (aber eben der fortschrittlichste) Vertreter. 

Und durch uns wird das Leben (wenn uns nicht irgendwas gaaanz anderes - unberechenbares - resistent gegen jede Statistik) erhalten.

Auf keinen Fall ist es eine Finanzfrage.

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Brigi123 17.08.2017, 00:05

“Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“. 

Sehr schönes Zitat!

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Nicht nur das Bevölkerungswachstum, sondern auch das Wachstum der individuellen Ansprüche sowie der Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen (Ackerboden, Bodenschätze, sauberes Wasser usw.) und nicht zuletzt die menschliche Dummheit stellen große Bedrohungen für die Menschheit dar.

Die von dir genannten Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung sind unrealistisch, da sie Katastrophen wie Kriege, Seuchen und Hungersnöte nicht berücksichtigen. Aus diesen Gründen wird es in 100 Jahren vermutlich weniger Menschen geben als heute - und ärmere.  

Die Menschheit existiert ca. 30.000 Jahre. In der Zeit ist viel passiert, dennoch standen genügend Tauschmittel zur Verfügung. Ob Muscheln, Silber, Gold oder an sich wertlose bedruckte Baumwolle.

Es ging trotzdem immer weiter. Ich erinnere mich an die Pleite von Argentinien, doch die Argentinier spielen immer noch Fußball…

Also nicht zuviel nachdenken, sondern weitermachen.

Wenn deine Bedenken zu groß sind pack selbst an und engagiere dich in einer Organisation, wie Attac oder Greenpeace usw.

Impact 17.08.2017, 00:51

Das mit den 30.000 Jahren hat Dir wohl irgendeine Sekte vorgelabert.

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leiterman 17.08.2017, 01:17
@Impact

Und deine unverblümten Antworten, wurden dir in einem Neo-Liberalen Haushalt vorgelebt?
Man kann ja "auch" freundlich auf einen Fehler hinweisen.

Mein Guru!!!

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Impact 17.08.2017, 13:43
@leiterman

Hier wird viel Falsches erzählt - wie kann ich wissen, dass Dir ein Fehler unterlaufen ist.

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Entschuldige Impact. Den Homo sapiens, namens Mensch gibt es seit 300.000 Jahren. Da habe ich eine "Null" unterschlagen.
Das tut mit leid.


Impact 17.08.2017, 01:21

Das passt schon eher, ist aber unerheblich.

Der sapiens ist ja nicht der einzige Mensch, den es gab/gibt.

Wir haben z.B. alle das Erbe des Neandertalers in uns. 

Aber auch das ist unwichtig - es geht nur um das Leben an sich.

Und wenn es irgendwann einmal einen Homo Chip oder sonst was gibt -

es geht nur ums Leben -

alles keine Frage von Statistik und Finanzen. 

Leben hat schon viel schlimmere Katastrophen wie Geld überlebt. 

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leiterman 17.08.2017, 01:25
@Impact

Da bin ich einer Meinung mit dir.

Genau das habe ich geschrieben:


Die Menschheit existiert ca. 30.000 Jahre. In der Zeit ist viel
passiert, dennoch standen genügend Tauschmittel zur Verfügung. Ob
Muscheln, Silber, Gold oder an sich wertlose bedruckte Baumwolle.

Es ging trotzdem immer weiter. Ich erinnere mich an die Pleite von Argentinien, doch die Argentinier spielen immer noch Fußball…




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