Welches Riester-Guthaben ist tatsächlich "Hartz-IV-sicher"?

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Nach Bundesrecht als Altersvorsorge gefördertes Vermögen („Riester Rente“) Zum einen ist durch das Altersvermögensgesetz gefördertes Vermögen, in der Regel besser bekannt als sogenannte „Riester Rente“, aufgrund des § 12 I 2 Nr. 2 SGB II geschützt. Die Regelung gilt eigenständig für jedes Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft. Insofern ist auch ein entsprechendes Altersvorsorgevermögen minderjähriger und nicht erwerbsfähiger Hilfebedürftiger hiervon umfasst.

Der Schutz umfasst sowohl die Eigenbeiträge und Zulagen bis zur Höhe des geförderten Höchstbetrags nach § 10 a Einkommenssteuergesetz und die durch die Anlage erwirtschafteten Erträge. Der Nachweis, dass es sich bei dem in Rede stehenden Vermögen um eine staatlich geförderte Altersvorsorge handelt, ist durch Vorlage einer jährlich durch den Anbieter ausgestellten Bescheinigung hierüber zu belegen.

Im Falle der Auflösung einer „Riester Rente“ ist die hieraus stammende Auszahlung als Vermögen oder Einkommen (Zuflussprinzip) anzurechnen, sofern der Betrag nicht innerhalb eines Monats erneut in einer entsprechenden Altersvorsorge angelegt wird

http://www.sozialleistungen.info/con/hartz-iv-4-alg-ii-2/vermoegen.html

Riester - einbezahlte Beiträge

Hallo zusammen, bin 22 Jahre, fest Angestellt, brutto ca. 35-40T€ und mache mir gerade Gedanken über die Altersvorsorge.

aktuell: Fonds-Riester Deka-BonusRente (Rabatt auf AA von 3,2%) mtl. 25€ (Mindesteinsparung Deka-BonusRente) akt. Guthaben inkl. Zulagen: 2150€

Jetzt stellt sich die Frage: endlich richtig anpacken und sauber besparen oder gleich weg damit

Die Frage die ich mir beim Riestern insbesondere stelle: Wie rechne ich am besten und auch am genausten aus, wann ich zumindest in der Rentenphase meine Eingezahlten Beiträge wieder raus habe, sprich wann ich auf "0" stehe. Denn wenn dies z.B. mit 90 Jahren ist, kommt für mich eine Riester Rente nicht in Frage. Dann würde ich eher zu einer monatl. Besparung des MSCI World als ETF tendieren.

Gibt es hierzu eine Seite / Excel-Tool wo ich das sauber berechnen kann. Habe dazu bisher leider nichts gefunden.

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Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

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Riester Einzahlungen von mehr als 2.100 EUR sinnvoll?

Guten Tag, ich besitze einen Riestersparvertrag, der eine Mindestverzinsung von 1,5% pa vorsieht. Dies erscheint mir bei der derzeitigen Zinssituation als eine gute Anlagemöglichkeit. Deshalb überlege ich mehr als die 2.100 Euro, die steuerlich absetzbar sind, einzuzahlen. Dazu folgende Fragen:

1) Wenn ich heute 2.100 EUR im Jahr einzahle sind diese für mich steuerfrei, d.h. ich bezahle darauf keine ESt. Bedeutet bei Riester das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung, dass ich später bei Renteneintritt die 2.100 EUR komplett zu versteuern habe, oder muss ich nur die bis dahin aufgelaufenen Zinsen versteuern?

2) Würde ich nun 3000 EUR im Jahr in den Riestervertrag einzahlen könnte ich nur 2.100 EUR steuerfrei einzahlen, für die restlichen 900 hätte ich dann ESt zu zahlen. Wie sieht es hier bei der Auszahlung aus? Müsste ich hier dann die kompletten 3.000 EUR plus Zinsen versteuern? Dann hätte ich ja zumindest für die 900 EUR zweimal die ESt entrichtet (vor Einzahlung und bei Auszahlung).

Hoffe ich konnte das Problem sinnvoll beschreiben. Aus Vereinfachungsgründen habe ich von einer Berücksichtigung der staatlichen Zulagen abgesehen, welche natürlich begrenzt sind.

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Vermögenswirksame Leistungen: die z.Z. renditestärkste Alternative für kleine Anlagebeträge?

Gegeben: eine Angestellte, welche monatlich 6,65 Euro als VWL von Ihrem Arbeitgeber erhält. Das zu versteuernde Jahreseinkommen beträgt knapp 30000 Euro, so dass stattliche Förderungen/Zuschüsse vermutlich nicht gewährt werden. Fonds- oder Aktiensparpläne sollen es nicht sein und wegen der fehlenden Förderung kommt vermutlich auch kein Bausparvertrag in Frage. Ad hoc habe ich als vermeintlich beste Lösungen gefunden: a) Degussa Bank bietet "VL-Sparen" mit einem variablen Basiszins von derzeit 0,25% und einem Bonus von 14,00% auf die eingezahlten Sparraten am Laufzeitende an. Die Rendite beträgt bei unverändertem Basiszins 3,48%. Während der sechs Einzahlungsjahre ist der Vertrag mit mindestens EUR 30,00 im Jahr zu besparen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.
b) Beim "VL-Sparen" der ING-DiBa ist der Zinssatz fest. Er liegt derzeit bei 2,00%. Der Vertrag wird sechs Jahre mit bis zu EUR 40,00/Monat bespart und ruht anschließend maximal ein Jahr. Die monatlichen Beiträge werden durch den Arbeitgeber direkt vom Lohn/Gehalt überwiesen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.

Versteckte Kosten habe ich auf Anhieb keine gefunden bei diesen beiden Anbietern. D.h., die Rendite p.a. betrüge dann 3,48%, bzw 2,0%.

Frage: sind dies tatsächlich die beiden besten Alternativen oder gibt es noch Anbieter, welche eine höhere Netto-Rendite bieten?

Für hilfreiche Antworten: danke im Voraus

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