Welcher Logik folgt die Umsatzsteuer?

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Wie so häufig, hatte mal alles einen klaren Anfang udn dann, nach einiger Zeit, ist man in einem Dschungel angekommen.

So ein Katalog der begünstigten Produkte müßte alle paar Jahre unter die Lupe genommen werden.

Aber das ist nciht nur in der Umsatzsteuer so. Man sehe es in der Einkommensteuer. Mit der Zeit sind soviele einzelfälle dazu gekommen, die ihre eigene Regel haben, das kaum noch einer durchblickt.

Als in den 50er Jahren die Leute noch sehr wenig verdienten, hatte ein paar Ausnahmen absolut eine Lebensberechtigung, aber heute gehörten einige Regelungen nicht ins Steuerrecht, sondern in Tarifverträge.

Aber zurück zur Umsatzsteuer. Man sollte den Katalog der begünstigten Güter und Leistungen wirklich auf die Lebensnotwendigen Dinge beschränken.

MwSt an Kunden verrechnen als ausländisches Ecommerce?

Zuerst mal ein Hallo an alle. Ich bin neu hier und freue mich auf neue Begegnungen!

Ich habe keine Antwort sofern gefunden auf meine Frage. Vielleicht kann mir ja jemand von Euch einen Tipp geben oder sogar bereits die richtige Antwort.

Wir sind dabei ein Ecommerce Projekt zu launchen. Wir werden individuelle Bilder nach Kundenspezifikationen im Ausland erstellen und liefern direkt zu unseren Endkunden in Deutschland. Unsere Firma ist NICHT in Deutschland registriert und wir bezahlen Importsteuer wie auch Umsatzsteuer über unseren Logistikpartner. Wir haben kein Umsatzsteuer-Konto in Deutschland.

Meine Frage: Müssen wir unseren Kunden MwSt verrechnen?

Ich denke nicht, aber würde gerne Wissen was die Experten von dieser Community denken.

Danke schon mal für Eure Antworten.

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Erzwungener Wechsel Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung

Hi zusammen,

Bitte Hülföööö bei Folgendem Problem:

Ich war bis 2007 Kleinunternehmer im Medienbereich mit Geschäftskunden, und habe in den Rechnungen nie Umsatzsteuer (US) berechnet. Meine Steuererklärung habe ich immer selber gemacht, was abzusetzen habe ich nicht. 2007 habe ich etwas über die 17500€-Grenze erwirtschaftet, und mich dann Anfang 2008 beim Finanzamt-Service-Center informiert, wie ich mich verhalten soll. Die Antwort war "stellen sie Rechnungen weiter wie bisher, wir melden uns schon....". Das "Melden" kam dann im August 2008 mit der Auskunft ich unterliege jetzt der Regelbesteuerung. Mit diesem Wort konnte ich nicht viel anfangen und habe bis Ende 2008 habe ich weiterhin die Rechnungen ohne US gestellt. Im Jahr 2008 liegt mein Umsatz wieder unter 17500€. Jetzt, als ich die Steuerklärung machen will, habe ich nochmal im Service-Center nachgefragt, und mir wurde gesagt ich soll entweder die Umsatzsteuer selber zahlen (fast 3000€ ) , die Rechnungen in "mit US" umändern (da vergraule ich mir Kunden), oder einen Steuerberater nehmen (wortwörtlich kam die Ansage "vielleicht weiss DER was" :S).

Lange Rede kurzer Sinn: Schrabble am Existenzminimum (seit Mitte '08 fast 10.000€ Einkommensteuer vorgezahlt ) und weiss weder ein noch aus.

Vielen vielen Dank für die Hilfe, mein Nervenkostüm ist mittlerweile komplett zerrüttet.

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Sebständig, Nicht angemeldet bei Finanzamt, Mwst einbehalten, Selbstanzeige und Strafe?

Hallo, ich weiß, ich werde jetzt bestimmt viel mit der moralischen Keule abbekommen...und habe es auch sicher verdient... Ich arbeite seit ca 15 Monaten als Freiberufler in der Webdesign-Branche. Habe damals (war mitten in der Trennung von Frau und Kind) den Erfassungsbogen vom Finanzamt zwar angefordert und erhalten, aber nicht wieder zurückgeschickt... Da nahm das Unheil also seinen Lauf...Da ich völlig unvorbereitet und ohne Hilfsmittel in jeglicher Form startete war das Geld also immer knapp (monatelang unter Hartz4 Satz). Der größte Fehler war aber, das ich zusätzlich zum Nichtanmelden immer Mwst. auf die Rechnungen geschrieben habe... Da ich nicht angemeldet war, wurde sie natürlich auch nicht eingefordert... Habe immer gedacht, wenn die Aufträge laufen, melde ich mich ordnungsgemäß (rückwirkend) an, und zahle die von mir einbehaltene Umsatzsteuer zurück... Das Geld war aber nie da, hatte (und habe) sogar existentielle Nöte... Bin leider viel zu spät aufgewacht, und möchte und muss jetzt alles bereinigen, bzw. mich meiner (Schand)Tat stellen...weiß nur nicht, wie ich das am besten tue...

Einer meiner Kunden hat dazu eine Betriebsprüfung des Finanzamtes gehabt, in der meine Rechnung aufgefallen ist... Verdammter Mist, in den ich mich da reingeritten habe... Es sind ca 1800€ von mir einbehalte Mwst.... Bin dankbar für Tips!!!!!!

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Selbstständig Webdesigner - Monitor absetzen?

Hallo zusammen, ich habe eine ziemliche Anfängerfrage. Ich bin aktuell selbstständig als Webdesigner und überlege gerade einen neuen Bildschirm zu kaufen. Nun bin ich mir aber komplett unsicher was ich effektiv dafür bezahlen würde, bzw. absetzen kann. Ganz konkret:

- Kann ich die Mehrwertsteuer komplett gegenrechnen oder nur anteilig?

- Den eigentlichen Wert des Monitors muss ich dann über mehrere Jahre in Teilen berechen als Ausgaben?

Ich hoffe mir kann da jemand Klarheit schaffen. Grüße

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Freiberufler + Kleinunternehmer stellt Rechnung ins Ausland

Hallo,

ich arbeite nebenbei freiberuflich als Fotografin und falle unter die Kleinunternehmerregeln.

Nun hat eine französische Zeitung ein Foto, dass ich vor zwei Jahren gemacht habe, abgedruckt. Dafür muss ich nun eine Rechnung stellen. Der französische Verlag sagte mir, aus der Rechnung müsse hervorgehen, dass ich in Deutschland Steuern zahle.

Meine Fragen: Was muss ich auf die Rechnung schreiben. Einen Verweis auf Paragraph 19? Ich habe bislang keine Umsatzsteuer-ID-Nummer, muss ich dafür eine beantragen und diese dann angeben? Folgt aus der Beantragung eine Umsatzsteuer-ID eine Umsatzsteuerpflicht? (Das will ich eigentlich nicht).

Vielen Dank für Eure Hilfe im Steuerdschungel.

Leni

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