Frage von Martinak, 115

Welcher Beitrag für freiwillige Krankenversicherung für Frau?

Eigene Einkünfte aus Vermietung. Mann ist privatversichert, Frau hat Mieteinkünfte.

Die Dame ist gesetzlich versichert aktuell orientiert sich der Beitrag am Gehalt des Mannes da die Frau erwerbslos gemeldet ist. Dies läuft jetzt aus. Die Dame hat aber Einkünfte aus Vermietung und Zinsen. Kann man dies als Job sehen um dann dbzgl veranlagt zu werden oder wird weiterhin das Gehalt des Mannes als berechnungsgrundlage hergenommen. Es geht darum möglichst wenig Beitrag für die freiwillig Pflicht kV zu zahlen.

Antwort
von RHWWW, 39

Hallo,

sind die Mieteinnahmen nach Abzug der steuerlich anerkannten Kosten über oder unter 2175 Euro monatlich?

Wenn darunter, sind auch die Bruttoeinnahmen des Ehemannes für die Beitragsberechnung relevant.

Pro Kind kann ein Freibetrag abgezogen werden.

Grundlage: § 240 SGB V (letzter Absatz)

Gruß

RHW


Kommentar von Martinak ,

Sind unter 2175 d.h. Da Ehemann viel verdient es ist der Höchstbetrag fällig wäre privat kV billiger und möglich? Muss Pkv vom Mann die Frau mitversichern oder kann diese auch ablehnen. 

Kommentar von RHWWW ,

Die Gesundheitsfragen in dem jeweiligen PKV-Tarif sind zu 100% korrekt und vollständig zu beantworten. Dann entscheidet die PKV, ob sie den den Antrag zum normalen Beitrag (für das entsprechende Eintrittsalter) annimmt, einen Risikozuschlag erhebt oder den Antrag ablehnt.

Im Fall einer Scheidung bliebe die Frau dann auch nach dem Scheidungsurteil weiterhin in der PKV (bis evtl. Versicherungspflicht in der GKV eintritt).

Bei den Leistungen der PKV sollte man besonders auf diese Punkte achten:

- Reha/Kuren

- Hilfsmittel (welche Arten?)

- Psychotherapie (z.B. Burnout)

-   Heilmittel (z.B. Krankengymnastik) -> genaue Erstattungshöhe? Maßstab?

- Haushaltshilfe

- häusliche Krankenpflege

Es gibt da große Unterschiede zur GKV und zwischen den einzelnen PKV-Tarifen.

Antwort
von wfwbinder, 51

Wenn die Dame in der privaten Versicherung ist, sind doch die Einkünfte nicht relevant.

Oder ist sie freiwillig in der gesetzlichen K? Dann muss sie die Einkünfte Melden (Einkommensteuerbescheid nach Ablauf des Jahres einreichen.

Antwort
von barmer, 16

Hallo, es wird  das Gesamteinkommen für die Berechnung halbiert und da wahrscheinlich das Einkommen des Mannes schon die Beitragsbemessungsgrenze erreicht hat, ändert sich durch die Einbeziehung von Vermietung und Verpachtung nichts. Die Einkünfte aus V+V führen nicht zur Pflichtversicherung und daher reichen sie nicht zur eigenen Beitragsberechnung.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von Underfrange, 25

"Freiwillig private Krankenversicherung"

So stimmt die Bezeichnung nicht.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Entweder sie versichert sich freiwillig in der GKV, dann zählt die Höhe ihrer Einkünfte als Basis zur Beitragsberechnung. Sind die Einkünfte gut kann der Beitrag um 800€ im Monat ausmachen.

Sie hat auch die Wahl sich privat zu versichern. Dieser Beitrag ist abhängig vom gewählten Tarif, dem Alter und dem Gesundheitszustand.

Am Besten begebt ihr euch in erfahrene Hände eines Versicherungsmaklers oder Versicherungsberaters.

Viel Erfolg

Kommentar von Apolon ,

Entweder sie versichert sich freiwillig in der GKV, dann zählt die Höhe ihrer Einkünfte als Basis zur Beitragsberechnung.

wobei man nicht das hälftige Einkommen des PKV-Versicherten vergessen sollte.

Kommentar von Underfrange ,

Ich habe meine Ausführungen bewusst kurz gehalten. Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit und juristische Bestandskraft.

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