Welcher Autotyp lässt sich besonders günstig versichern?

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6 Antworten

Schadenstatistik bildet die Basis für die Berechnung der Versicherungsbeiträge

Was für viele unter die Rubrik Fach-Chinesisch fällt, ist für die Assekuranzen die Basis, um Versicherungsbeiträge berechnen zu können. Grundlage des Systems ist die Schadenstatistik. Jährlich wird überprüft, wie oft ein Auto in Unfälle verwickelt war und welche Kosten entstanden sind. Das soll Beitragsgerechtigkeit bringen, da alle Schäden den jeweiligen Modellen zugeordnet werden. Weist einer der mehr als 20.000 Autotypen im Vergleich zum Vorjahr eine höhere oder geringere Schadenbilanz auf, steigt beziehungsweise fällt das Modell in den Typklassen. Das Fahrzeug wird dann je nach Schadensart neu eingeordnet in eine der 16 Haftpflicht-, 24 Teilkasko- oder 25 Vollkaskoklassen.
weitere Infos: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/typklassen-wie-man-sich-vor-teuren-einstufungen-schuetzt-1447008.html

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An Autotypen kann das eher nicht festgemacht werden, z.B. kostet die Haftpflichtversicherung für einen BMW 840Ci ebensowenig/ebensoviel wie für einen Toyota Aygo (bzw. die baugleichen Peugeot 107 oder Citroen C1)

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NasiGoreng 19.05.2013, 15:07

Die Haftpflichtversicherung richtet sich nach der Häufigkeit der Schäden, welche mit dem jeweiligen Typ verursacht werden.

Kleinwagen wie Peugeot 107 oder Citroen C1 werden häufig von Fahranfängern gefahren, welche eine ebenso große Unfallhäufigkeit haben, wie viele tüttelige und rechthaberische alte Herren, die meinen sich mit einem BMW 840 Ci immer noch einen fitten Eindruck machen zu können oder grundsätzlich Vorfahrt zu haben..

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gammoncrack 20.05.2013, 20:31
@NasiGoreng

Die Haftpflichtversicherung richtet sich nach der Häufigkeit der Schäden, welche mit dem jeweiligen Typ verursacht werden.

Leider falsch!

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NasiGoreng 24.05.2013, 02:17
@gammoncrack

Nicht falsch, schlimmstenfalls ungenau.

Der Unterschied der einzelnen Fahrzeugklassen ist bezüglich ihrer Schadenshäufigkeit viel größer als der Unterschied bei der Höhe des durchschnittlichen Schadens.

Töter als totfahren, kann man die Oma auch mit einem schweren Fahrzeug nicht.

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hier kannst du suchen:

http://www.gdv-dl.de/typklassenverzeichnis.html?ref=typklasse

Die niedrigste Typklasse ist die 10. Niedrig eingestuft sind Pkw, die wenige Unfälle verursachen bzw. geringe Schadenssummen erzeugen. Nur kann das von Region zu Region anders sein. Regionen werden berücksichtigt.

Günstig sind z.B. Lada, teilw. Fordmodelle oder Smart.

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Kleinwagen sind prinzipiell günstiger. Außerdem rechnen viele Versicherungen Unfallstatistiken des Wagentyps mit in die Preisberechnung ein.

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gammoncrack 18.05.2013, 17:45

Sorry, aber das ist beides Unsinn.

Außerdem rechnen viele Versicherungen Unfallstatistiken des Wagentyps mit in die Preisberechnung ein.

Alle Versicherer rechnen das ein - oder kennst Du einen Versicherer, der ohne Typklassen tarifiert?

Kleinwagen sind prinzipiell günstiger.

Porsche Turbo GT2 (340 KW)Typklasse 16

Renault Megane (99 KW) Typklasse 18

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Die Antwort ist ganz einfach:

KH-Typklasse 10

Falls VK-gewünscht wird: VK-Tykklasse 10 Falls TK-gewünscht wird: TK-Typklasse 10

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Der Autotyp mit den geringsten Unfällen in der Statistik. Frag die Versicherung.

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gammoncrack 18.05.2013, 16:06

Das stimmt so nicht, Althaus. Es ist das Zusammenspiel von Schadenhäufigkeit und Durchschnittsschaden. Da schwere PKW, z. B. die SUV's mehr Masse haben, ist der Durchschnittsschaden weit höher als der statistische Durchschnitt. Selbst wenn die Schadenfrequenz hier niedriger ist, führt das dazu, dass diese Fahrzeuge in der Typklasse relativ hoch eingeordnet, und somit auch relativ teuer zu versichern sind.

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