Welchen Freibetrag hat ein britischer Staatsbürger auf ein Immobilienerbe in Deutschland, wenn der Erblasser (auch Britin) die Ehefrau ist?

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2 Antworten

Wann wurde die Wohnung denn mal für 59.000,- gekauft?

Aber Du hast Recht, es gilt schon der normale Freibetrag und der wäre 500.000,-, den Wert kann eine Wohnung, die mal vor einigen Jahren für 59.000,- gekauft wurde, kaum erreichen.

Wäre interessant zu wissen, was im Bescheid steht. Könnte es ein Schätzungsbescheid sein?

Oder was hat der Ehemann in die Erbschaftsteuererklärung rein geschrieben?

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Freibeträge gibt es nur für unbeschränkt steuerpflichtige Erben im Inland (siehe § 2 Abs. 2 Nr. 1 ErbStG).

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Kommentar von EnnoWarMal
01.12.2016, 16:25

§ 2 Abs. 2 Nr. 1 ErbStG)

Falsche Hausnummer, aber in der Sache fast richtig. § 16 (2): Der FB ist 2.000,00 Euro.

Allerdings - dass der Erbe beschränkt steuerpflichtig ist, steht nirgends. Nehmen wir das an und nehmen wir weiter an, dass außer dem Haus nichts vererbt wurde. Nehmen wir an, dass die 59.000,00 Euro auch der Verkaufspreis war,...

(wäre ja mal toll gewesen, wenn das alles in der Sachverhaltsbeschreibung stünde)

...dann haben wir eine Bemessungsgrundlage von 57.000,00 Euro, richtig?

Dann haben wir aber immer noch den Versorgungsfreibetrag § 17.

Erst wenn der nicht zöge, kommen wir auf eine Steuer von 4.130 Euro.

Es passt also in der Fragestellung nichts zusammen. Einzige Idee, die ich habe (außer dass wesentliche Angaben fehlen), ist die, die schon wfwbinder geäußert hat:Schätzbescheid.

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