Welchen Forderungen sind hier durchsetzbar

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ei, der Zustand wurde als "TOP-Zustand" bezeichnet und dann die genannten Mängel? Der Käufer wußte Bescheid und hätte zumindest beim Punkt mit dem Motorproblem stutzig werden müssen.

Was sagt denn das Wartungsbuch über Inspektionen? Hier müßten (Long-Life-Service vorausgesetzt) alle ca. 30.000 km Inspektionen erfolgen. Die Dieselpumpe bzw. die Motorprobleme wären da angegangen worden.

Ich bin absoluter Laie, was Autos anbelangt, jedoch weiß sogar ich, daß ein Dieselmotor keine Zündkerzen hat. Diesel sind Selbstzünder. Es gibt hier höchstens Glühkerzen für den Start.

Bei einem neun Jahre alten Pkw können immer Überraschungen auftreten, die erst bei entsprechender Nutzung durch den Käufer auftreten, da der vorige Eigentümer das Fahrzeug beispielsweise nur selten nutzte und insbesondere dann nicht, wenn Probleme zu erwarten waren.

Ich habe noch nie gehört, daß Lack sich einfach so von der Motorhaube ablöst. Das ist eigentlich auch technisch nicht möglich - es sei denn, der Lack war bereits beschädigt oder es war nicht mehr der Originallack und im Rahmen einer Reparatur (z.B. nach Unfall) wurden in dilettantischer Weise die Motorhaube etc. neu lackiert bzw. es wurde beispielsweise der falsche Lack dafür verwendet.

Ich habe hier den Eindruck, ein Doofie A hat einem anderen Doofie B ein Auto verkauft. A war nicht unehrlich, hat aber ein paar Punkte nicht prominent dargestellt, während B keine Ahnung von Autos hatte und das Ding wie eine Tomate eben gekauft hat. Gut, die Tomate stellte sich dann als Gurke heraus, aber das würde ich primär einer mangelnden Sorgfältigkeit der Prüfung des gebrauchten Fahrzeugs durch den Käufer B zuschreiben. Motorprobleme sind ein Alarmzeichen und solche Autos kauft man nicht ohne klare Aussage einer Werkstatt über die Reparatur. 300 EUR Lackschaden-Reparatur ist nichts. Das war etwas Polieren und Nachlackieren. Richtiges Lackieren beginnt im vierstelligen Bereich, da immer ganze Teile ausgebaut und lackiert werden. Das dauert dann zwei Tage. Der Preis für die Dieselpumpe ist realistisch und dieses Teil wäre auch ein typisches Verschleißteil nach dieser Lebenszeit.

Mit anderen Worten: ich sehe da eigentlich keinen Ansatzpunkt für Ansprüche oder arglistige Täuschung - schon gar nicht für eine Rückabwicklung des Vertrags.

Begriff TOP-Zustand

Das ist genauso aussagekräftig wie das weißeste Weiß.

1 Unfallschaden(

War der vielleicht an den Stellen wo der Lack abblättert?

Drei von vier Zündkerzen gehen hintereinander kaputt.

Als notorischer Dieselmuffel weiß ich natürlich nicht, wie oft die Zünd-"kerzen" beim Diesel ausgetauscht werden, beim Benziner aber gehört das zum normalen Wartungsprogramm und von regelmäßiger Wartung steht da nichts.

Dieselpumpe

Da müßte man mal recherchieren, wie lange Dieselpumpen so halten. Für altersbedingte Schäden haftet der Verkäufer nicht. Allerdings spricht hier einiges für das arglistige Verschweigen eines Mangels und das trifft den Verkäufer immer.

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Als notorischer Dieselmuffel weiß ich natürlich nicht, wie oft die Zünd-"kerzen" beim Diesel ausgetauscht werden

Als notorischer Dieselfahrer weiß ich trotzdem nicht, wie die ganzen Teile an meinen Vehikeln heißen, daß aber ein Dieselmotor keine Zündkerzen benötigt, ist sogar mir bekannt :-)

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@gandalf94305

Das mir geläufige Wort Glühstrümpfe erinnert mich dann doch zu sehr an Damenunterwäsche.

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Und zur Ergänzung für die Fragestellerin:

Die Gerichtszuständigkeit hängt vom Streitwert ab. Wenn hier der gesamte Kauf rückabgewickelt werden sollte, wären das 8000 Euro und damit wäre die Zuständigkeit des Landgerichts gegeben (weil über 5000 Euro):

http://dejure.org/gesetze/GVG/23.html

Unschöne Nebenfolge: Beim LG herrscht Anwaltszwang. Mal eben eine Klage selber basteln geht also nicht.

Ganz nebenbei möchte ich das Augenmerk auf einen Umstand lenken der Deine Begeisterung vielleicht bremsen wird: Ist beim Verkäufer denn was zu holen? Was nutzt ein teuer erstrittenes Urteil wenn nachher nicht vollstreckt werden kann. Ich habe mal das Prozeßkostenrisiko überschlagen: In erster Instanz sind das ca. 4.200 Euro zzgl. eventueller Sachverständigenkosten. Selbst beim Obsiegen würdest Du für mehr als die Hälfte davon (nämlich alles mit Ausnahme der Anwaltskosten des Gegners) gerade zu stehen haben. Ich schätze mal inklusive Sachverständiger dürften das um die 4000 Euro sein. Willst Du das Risiko eingehen?

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