Welchen Fondstyp bevorzugt ihr?

 - (Aktien, Geld, Geldanlage)

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Aktienfonds 43%
Nachhaltigkeitsfonds 29%
Indexfonds / ETF 29%
Mischfonds 0%
Dachfonds 0%
Rentenfonds 0%
Anderer Fonds 0%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Laien und Kleinanleger, die einen Sparplan haben, können sich einen Aktienfonds aussuchen und den ihr Leben lang besparen. Das werden viele von denen - die als VL-Sparer oder weil wer da war angefangen - auch machen. Die könnten, wenn sie weniger Schwankung und sich mit wengier Risiko zufrieden geben wollen, auch einen oder mehrere gemangte Mischfonds oder Dachfonds finden, mit dem sie auf Dauer glücklich werden.

Für größere Anleger spielen, weil die ihr Depot verfolgen und weil es einfach um mehr Geld geht, zu Aktien- auch Misch-, andere- und je nachdem auch Nachhaltigkeits- und Rentenfonds eine Rolle, um nicht alles von den Aktienmärkten abhängig zu haben.

In eher großen Depots (bei uns ist das schon über 100 T€) ist es immer eine Symphonie, die man nach den Bedürfnissen des Anlegers komponiert. Indexfonds braucht kein Mensch (Es gibt zu jedem Index nach Kosten langfristig wesentlich bessere gemanagte Fonds!) aber sonst kann alles vorkommen. Der Aktienfondsanteil kann mal 0, mal 100 % betragen.

Leider sprechen diverse Untersuchungen eine andere Sprache: nur die wenigsten gemangten Fonds schlagen dauerhaft die Benchmark = Index.

Daher sind ETF die richtige Wahl, wenn man mehr Ertrag nach Kosten haben will.

2
@HGiefing1210

Die Untersuchungen lügen. Die gemanagten Fonds, die ihren Index nicht schlagen haben ganz anderes im Sinn oder sind von der DEKA.

Warum macht keiner die Rechnung auf, ob man mit dem einen oder mit dem andern langfristig mehr Rendite erzielt?

Wenn du z. B. den (WKN) 976986 (keine Anlageempfehlung! aber einer der beliebtesten und außerhalb der Genossen sicherlich auch der größte Deutschlandfonds) langfristig mit dem DAX (noch besser mit einem ETF auf den DAX; aber die gibt es noch nicht so lange und wenn werden sie immer wieder ausgetauscht, damit neue Gebühren anfallen und die Kostenauswirkung nicht für jeden ersichtlich wird) und andere beliebte Aktienfonds langfristig mit Ihrer Benchmark vergleichst, merkst du, dass zwar vielleicht ein Großteil nicht jedes Jahr besser als ihre Benchmark ist. Man hätte aber mit einem Portfolio aus gemanagten Fonds langfristig eine wesentlich höhere Rendite als mit Indexprodukten erzielt hätte (Faktor zwei bis drei!). So dies das Ziel war, was eigentlich bei keinem Anleger zutrifft.

Wenn man statt des Indexes ein Produkt auf den Index nimmt, also nicht die Wertentwicklung des Index sondern die nach Kosten, würden die Untersuchungen zu einem ganz anderen Ergebnis kommen.

0
@Rat2010

Ich will keine Diskussion, die wir schon geführt haben, neu beginnen, wir haben gefestigte, unterschiedliche Ansichten. Es gibt sicher für beide gute und weniger gute Argumente.

Allerdings möchte ich das "Totschlagargument"

Die Untersuchungen lügen.

nun doch nicht so einfach im Raum stehen lassen. Sich einzelne Werte bzw. "beliebte Fonds" herauszugreifen und damit pauschal belegen zu wollen, dass gemanagte Aktienfondsfonds eine bis zu zwei bis dreifach bessere Rendite als Indexfonds erreicht hätten, "lügt" nicht weniger, weil es die große Anzahl der Aktienfonds nicht berücksichtigt, die schlechter abgeschnitten haben.

... wenn werden sie immer wieder ausgetauscht ...

Und was ist mit den vielen Aktienfonds, die nach Baissephasen wegen schlechter Performance spurlos verschwunden sind?

... sondern die nach Kosten, würden die Untersuchungen zu einem ganz anderen Ergebnis kommen.

"Seriöse" Untersuchungen berücksichtigen die Kosten. Und sollten Kosten nicht berücksichtigt sein, würden Aktienfonds, weil sie höhere Kosten als Indexfonds haben, nach (zusätzlicher) Berücksichtigung sicher nicht besser dastehen.

Hier noch eine "Lügenuntersuchung":

http://www.morningstar.de/de/news/169858/wie-erfolgreich-sind-aktiv-verwaltete-fonds-das-morningstar-aktiv-passiv-barometer.aspx

1
@HGiefing1210

Hallo HGiefing, vielen Dank für deinen Hinweis. Ich habe den Eindruck, das ETFs nicht ganz optimal sind.

0
@Zappzappzapp

Stimme dir voll und ganz zu. Rat2010 muss natürlich pro aktive Fonds sein, denn er lebt von ihrem Verkauf. Der Bäcker würde auch nicht sagen nebenan schmeckt das Brot besser. Die Anhänger aktiver Fonds merken leider immer mehr wie ihnen die Felle davon schwimmen und tischen darum immer neue Geschichten auf um ETF schlecht zu reden. In 2019 wurde erstmals mehr Kapital in ETF als in aktive Fonds neu angelegt. Das spüren natürlich auch die Herren aus der aktiven Ecke. Sogar Buffett empfiehlt ETF.

2

Danke für die ausführliche Antwort - aus dieser kann man gute Infos ziehen.

0
Nachhaltigkeitsfonds

Ganz klar Nachhaltigkeitsfonds! Diese bieten auch eine gute Wertsteigerung und ich kann mir sicher sein, dass ich nicht in Rüstungsgüter oder irgendwelche ABC Waffensysteme investiere.

Artikel über ethische Fonds: https://www.fondsfuchs24.de/04-tipps/nachhaltige-geldanlagen/

Über den richtigen Fondsvermittler können auch nachhaltige Fonds ohne Ausgabeaufschlag und zu günstigen Konditionen gekauft werden. Mein Vermittler gibt sogar jährliches Fonds-Cashback aus.

 - (Aktien, Geld, Geldanlage)

ETFs als eigene Kategorie, quasi als Alternative zu den Assetklassen, aufzuzählen halte ich für falsch. Denn mit ETFs kann ich jede einzelne Kategorie abdecken: es gibt ETFs für Aktien, Anleihen, ESG, ....

ETFs sind eine Überkategorie und das Gegenstück zu gemanagten Fonds (die hier ja auch nicht aufscheinen).

0

Nachhaltigkeitsfonds hören sich echt super an. Das gefällt mir :)

0
Aktienfonds

abhängig von Laufzeit!

Indexfonds / ETF

Definitiv ETF.

In meiner Familie ist zweimal durch Fonds viel Geld verbrannt. Nie wieder irgendwelche Fonds!

Was möchtest Du wissen?