Welchen Anteil von Fonds von Schwellenländern sollte man im Depot haben?

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6 Antworten

Der Anteil der Schwellenländer am globalen BIP steigt kontinuierlich: Während ihr Anteil am Welt-BIP 1990 noch 22 % betrug, waren es 2010 bereits 32 %. Das globale Wachstum in 2012 dürfte zu ca. 60% aus den Schwellenländern stammen. Außerdem ist der Verschuldungsgrad in den Schwellenländern deutlich geringer als in den Regionen USA, Japan und Europa. Da Aktien-Investments zu einem längerfristigen Anlagehorizont von mind. 10 Jahren passen, sind Schwellenländer-Anteile von 20-50% vertretbar - sofern breit und global gestreut. Allerdings ist eine individuelle Betrachtung der finanziellen Gesamtsituation erforderlich, weil die persönliche Situation entscheidend ist. http://www.portfoliotheorie.com/Grundlage/index.htm

Meine Antwort von hier gilt weiterhin: http://www.finanzfrage.net/frage/mit-wieviel-prozent-sollte-ein-aktiendepot-max-mit-schwellenlaenderfonds-bestueckt-sein

In einem kleineren Depotumfang müssen Emerging Markets nicht vertreten sein. Meist hat man ja auch mit global investierenden Fonds bereits Einzelwerte aus den Emerging Markets (sowohl Anleihen, als auch Aktien) an Bord. Daher gibt es für ein Kerninvestment keinen Zwang, Emerging Markets besonders zu berücksichtigen.

Auf Deine Frage kann man pauschal nur schwer eine Antwort geben. Denn man müsste wissen, ob du eher risikoaffin oder risikoavers bist - ob Du also gerne bei der Geldanlage die Chancen suchst, oder eher auf Sicherheit setzt. Grundsätzlich sind Schwellenländer aber eine sehr gute Beimischung, die in keinem Depot fehlen sollte. Die Gründe für die Attraktivität sind in dem folgenden Artikel übersichtlich zusammengefasst: http://www.gevestor.de/details/anlagen-in-schwellenlaendern-sind-unverzichtbare-beimischung-fuers-depot-505135.html

0%. Für ein kleineres Depot empfehle ich globale Mischfonds.

Ausnahme: Der Kunde hat den Spieltrieb. Er will also selber traden. Seine Ideen in Investitionen ausdrücken und ist bereit auch für eigene Fehlentscheidungen Federn zu lassen. In diesem Fall empfehlen sich ETFs und keine Fonds. Denn er ist ja ein "Selbermacher". Und dann bitteschön kann es alles von 0 bis 100% sein.

Das hängt ausschließlich von deiner Risikobereitschaft ab. Eine Hausnummer gibt es nicht.

Zwischen 0% und 100%. Es kommt ganz darauf an. Jeder ist anders gestrickt und hat ein anderes Risikobewußtsein.

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